Astronomie
Beobachtungstipps im Mai
Während sich Jupiter allmählich vom Abendhimmel zurückzieht, geben zwei seiner Monde eine sehenswerte Abschiedsdarbietung. Mars besucht derweil den offenen Sternhaufen M44 im Sternbild Krebs, bleibt dort allerdings nicht lange. Am Morgen treffen sich Venus und Saturn, der langsam wieder sichtbar wird. Eine besonders schöne Konstellation ergibt sich dabei am Morgen des 23. Mai, wo die abnehmende Mondsichel ziemlich genau zwischen dem „Morgenstern“, also Venus, und Saturn zu beobachten sein wird.
Thema des Monats: Sehr dünne Mondsicheln und das Erdlicht als «Wetterprophet»


23. Mai: HEUTE AM HIMMEL
Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.
Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!
Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.
Aktive Galaxien: Ein Turnier der Giganten
Ein Quasar schießt einen Jet und elektromagnetische Strahlung auf eine Nachbargalaxie und beeinflusst ihr Aussehen und ihre Entwicklung.
Und hier die original Pressemitteilung der ESO zum gleichen Thema.
–> Der kosmische Tanz zweier Giganten | Diese Aufnahme zeigt zwei Galaxien, die sich auf Kollisionskurs befinden. Die rechte von ihnen beherbergt einen Quasar, der Strahlung und Materie auf seine Nachbarin schießt. Mit dem Radioteleskopverbund ALMA in Chile wurde das molekulare Gas beobachtet und hier in Orange- und Gelbtönen als Falschfarbenbild dargestellt.
© ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/S. Balashev and P. Noterdaeme et al. / ALMA-Bild des „kosmischen Duells“ / CC BY 4.0 (Ausschnitt)


Ein Heliumstern im Griff einer kosmischen Spinne
Ein ungewöhnlicher Spinnen-Pulsar hat seinen Begleitstern regelrecht ausgezogen – und dabei lediglich einen Kern aus Helium zurückgelassen. In der gesamten Milchstraße gibt es wohl nicht mehr als 84 solcher Doppelsysteme.
<– Ein Neutronenstern ist nichts anderes als der Überrest eines massereichen Sterns. Doch befindet sich dieser Überrest in einem Doppelsystem mit einem weiteren Begleitstern, kann sich der Neutronenstern in einen gefräßigen Millisekundenpulsar verwandeln, der die äußeren Gashüllen seines Begleisterns abzieht und ihn als »entblößten« Heliumstern zurücklässt.
© ESA / What is a neutron star? / CC BY-SA 3.0 IGO (Ausschnitt)
Jupiter schrumpfte beträchtlich
Jupiter ist der Gigant unter den Planeten unseres Sonnensystems. Und doch ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Er war einst deutlich größer.
–> Die Masse des Jupiters ist 2,5-mal größer als die aller anderen Planeten im Sonnensystem zusammengenommen.
© NASA, ESA, and A. Simon (GSFC) (Ausschnitt)


VTT: Weiter und detailreicher Blick auf die Sonne
Große und komplexe Sonnenfleckengruppen sind ein Hinweis auf erhöhte Aktivität auf der Sonne. Ein neues Kamerasystem am Vakuumturmteleskop auf Teneriffa nutzt Bildrekonstruktionsmethoden, um Strukturen in aktiven Regionen zu erfassen. So werden einzigartige, hochaufgelöste Bilder möglich, die kleinste Details in aktiven Gebieten der Sonnenoberfläche zeigen.
<– Rekonstruktion kurzeitbelichteter G-Band Bilder von einfachen Sonnenflecken und Poren in den aktiven Gebieten NOAA 13685 und NOAA 13686, die am 24. Mai 2024 mit dem VTT aufgenommen wurden.
Bild: R. Kamlah et al. 2025
Mars: Streifen an Abhängen durch Staub und nicht durch fließendes Wasser?
Wie entstehen die eigentümlichen Streifen, die immer wieder an Fels- und Kraterwänden des Mars beobachtet wurden? Vielfach wurden sie als Hinweis auf flüssiges Wasser auf dem Roten Planeten gedeutet. Zwei Forscher haben die Streifen nun mit einem neuen Ansatz unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nicht Wasser, sondern Staub ist vermutlich für ihre Entstehung verantwortlich.
–> Wie lässt sich die Herkunft der eigentümlichen Streifen an Fels- und Kraterwänden des Mars erklären? Der Kontrast auf dieser Aufnahme der Kamera CaSSIS an Bord des ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA wurde verstärkt, um die Streifen besser sichtbar zu machen.
Bild: ESA


APOD: Astronomy Picture of the Day
Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurück reicht.
<– NGC 6366 vs 47 Ophiuchi
Image Credit & Copyright: Massimo Di Fusco
Wie Turbulenzen die Struktur und Entstehung von Galaxien prägen
In einer großangelegten Computersimulation hat ein internationales Forschungsteam jetzt die gesamte Bandbreite der turbulenten Energie im interstellaren Medium mit bisher unerreichter numerischer Auflösung kartiert. Die Ergebnisse liefern Einblicke in Prozesse, die die Struktur und Entwicklung von Galaxien prägen, darunter auch die Sternentstehung.
–> Künstlerische Darstellung unserer Milchstraße.
Bild: NASA / JPL-Caltech


ALMA: Protoplanetare Scheiben in der Nähe des galaktischen Zentrums
Auf der Grundlage neuer Beobachtungen mit dem Teleskopverbund ALMA in der chilenischen Atacamawüste hat ein Forschungsteam nun die bisher genaueste Kartierung dreier Regionen in der zentralen molekularen Zone der Milchstraße erstellt. Sie liefert wertvolle Informationen über die Sternentstehung in dieser Region und Hinweise auf zahlreiche protoplanetare Scheiben.
Und hier ein Beitrag auf skyandtelescope.org zum gleichen Thema.
<– Die Schüsseln der ALMA-Teleskope in Chile, darüber der Zentralbereich der Milchstraße.
Foto: ESO / B. Tafreshi (twanight.org)
A Pulsar Broke a Magnetic Thread in the Milky Way
Mysterious threads dangle in the Milky Way center, and a pulsar has punched through one of them — providing fresh perspective on the threads’ origins.
–> The MeerKAT radio telescope, viewing the galactic center, captured hundreds of vertical filaments. „The Snake“ is one of the most prominent, visible in gray to the right.
Ian Heywood (Oxford Univ.), SARAO; Color Processing, Juan Carlos Munoz-Mateos(ESO)


The Twisted Path to Unconfounding „Double Star“ Messier 40
Quick! Where’s Messier 40? I had to think about it, too. It’s fair to say that this Messier object isn’t on most amateurs‘ radar. Many of us first encountered the object while dutifully completing the Messier catalog. Few have returned. Yet once you know the backstory of this double star — along with the interesting deep-sky company it keeps — you may want to go back for a second look.
<– M40 is an optical (line-of-sight) double star that made it into Charles Messier’s famous Catalog of Nebulae and Star Clusters as a result of a compound error. North is up.
NOIRLab / NSF / AURA
Evolved Galactic Structure in Early Universe
The discovery of a barred spiral galaxy in a universe just a couple billion years old suggests that galaxies formed and evolved much more quickly than current theories suggest.
–> Left: Near-infrared image of a nearby galaxy VV114 and the background monster barred spiral galaxy J0107a at z=2.467 captured by the James Webb Space Telescope (credit: NASA). Right: Stellar and molecular gas distribution of J0107a
NASA /ALMA (ESO / NAOJ / NRAO) / Huang et al.


Deep-Sky Dreams: Coddington’s Nebula
Calling this object a “nebula” is a bit of a misnomer, but galaxy IC 2574 does feature impressively large star-forming regions.
Coddington’s Nebula is an obscure, fuzzy object discovered by the American astronomer Edwin Coddington (1870–1950) in 1898. The popular name for this object is a misnomer; it’s actually a galaxy, and was identified as such by the 1930s, in the era when Edwin Hubble was working through the initial classification of galaxies. It is also catalogued as IC 2574.
<– Coddington’s Nebula, the galaxy IC 2574, imaged in high resolution shows a multitude of HII regions within the system.
Credit: Mark Hanson
Michael’s Miscellany: Virgo’s finest galaxies
This spring, point your telescope at these 15 star cities.
Virgo the Maiden is the second-largest constellation, covering 3.1 percent of the sky. It contains 11 Messier objects, tons of worthy targets from the New General Catalogue, and more faint galaxies than you can count. In this brief guide, I want to remove the intimidation of this constellation’s size and provide a list of the best objects to point your scope at. I list them in order of increasing right ascension. That means the westernmost objects come first and, as you observe, the latter ones rise higher in the sky.
–> NGC 4216.
Credit: Adam Block/Mount Lemmon SkyCenter/University of Arizona


Could deciphering dolphin language help us communicate with ET?
„Many of the challenges facing SETI research are similar to those already addressed in the investigation of animal behavior, and the evolutionary origins of human language.“
There are creatures here on Earth that may give us clues on getting „chat-time“ with extraterrestrial intelligence — dolphins, which are famously social and smart.
Recently, the Coller Dolittle Challenge awarded the winner of its first $100,000 annual prize to accelerate progress toward interspecies two-way communication. A prize of equal value will be awarded every year until a team deciphers the secret to interspecies communication.
<– Could interspecies two-way communication with dolphins provide clues about how to communicate with intelligent aliens?
Image credit: NOAA
Rocky road geology reveals billion year story inside Martian crater
A newly released image from the European Space Agency’s Mars Express mission reveals a crater layered with geological history and sculpted by ancient martian forces. Captured in October 2024 by the orbiter’s High Resolution Stereo Camera (HRSC), the scene features Deuteronilus Cavus, a 120-kilometer-wide depression in Mars’s mid-latitudes where planetary highlands meet lowlands.
–> An irregularly shaped depression takes centre stage in this birds-eye view of a portion of the martian landscape. Evidence of glacial activity is apparent around much of the inner crater walls as rock-covered ice has flowed downslope.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin

Raumfahrt

Europas Marathonsonde Mars Express macht bis 2034 weiter
Eine neue Software verlängert den Betrieb der seit 2003 aktiven Sonde Mars Express bis zum Jahr 2034. Damit ist sie die am längsten aktive Raumsonde der ESA und könnte vielleicht den Rekord der NASA-Sonde Mars Odyssey 2001 brechen.
<– Marathonläufer im Marsorbit: Die europäische Raumsonde umrundet seit dem Jahr 2003 den Roten Planeten (Illustration).
© ESA – D. Ducros / Mars Express (Ausschnitt)
Quantum computers could crack the security codes used by satellites
The extraordinary potential of quantum computers also threatens the security systems that keep our digital world safe.
Satellites are the invisible backbone of modern life. They guide airplanes, help us find our way with GPS, deliver TV and internet, and even help emergency services respond to disasters. But a new kind of computer – quantum computers – could put all of this at risk.
–> Satellites help humans connect with each other and with the cosmos. Scientists are attempting to ramp up the power of satellites through quantum computers. But this type of computer can also create chaos on Earth.
Credit: ESA


Intuitive Machines’ CEO points to issues that prevented upright touchdown during IM-2 Moon landing
The third attempt to land on the Moon for Houston-based Intuitive Machines is coming up in less than a year and the company said Tuesday it understands how to stick the landing on the next go around.
During a first quarter earnings call, the company’s Chief Executive Officer, Steve Altemus, said the mission team performed a “comprehensive post-mission review” which included independent reviewers and external experts alongside the company’s internal teams.
<– Intuitive Machines’ Nova-C lander, named Athena, is pictured on its side, lying on the Moon’s surface following touchdown on Thursday, March 6, 2025.
Image: Intuitive Machines
Japan tests its Mars moon sample-return probe ahead of 2026 launch
The MMX mission will haul pieces of the Mars moon Phobos to Earth in 2031, if all goes to plan.
Japan is putting its Martian Moons eXploration (MMX) spacecraft through a series of tests ahead of its launch to Mars next year.
MMX is a complex mission to collect samples from the moon Phobos and deliver them to Earth to solve the riddle of the origin of the tiny Martian satellite.
–> Engineers conduct a thermal vacuum test with JAXA’s MMX Mars moon sample-return spacecraft. JAXA posted this image on X on May 15, 2025.
Image credit: JAXA


Private Japanese moon probe snaps photo of lunar south pole ahead of June 5 landing
Resilience’s historic touchdown is just two weeks away.
Japan’s private Resilience lunar lander has given us a nice shot of the moon just two weeks before its historic touchdown attempt.
On Thursday morning (May 22), the Tokyo-based company ispace, which built and operates Resilience, shared a photo on X that the probe took of the moon’s south polar region.
<– The Japanese company ispace posted this photo of the moon’s south polar region, taken by its Resilience lunar lander, on X on May 22, 2025.
Image credit: ispace
SpaceX mega-rocket Starship 9 cleared for launch following earlier mission failures
The Federal Aviation Administration has approved the launch of SpaceX’s Starship 9 after two mission mishaps idled the program for months.
„The FAA conducted a comprehensive safety review of the SpaceX Starship Flight 8 mishap and determined that the company has satisfactorily addressed the causes of the mishap, and, therefore, the Starship vehicle can return to flight,“ the FAA said in a statement.
The FAA said it took several factors into account when clearing the Starship for a return to space, including public safety, unplanned debris and the performance of the craft’s „safety-critical“ systems.

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astro-Szene Schweiz und international im Mai 2025
Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.
Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/
26. Mai: 50th Anniversary of the ESA Convention
Durchführungsort: SwissTech Convention Center, Lausanne
On Monday 26th of May, supported by Space Exchange Switzerland (a national platform funded by the Swiss Space Office), the State Secretariat for Education, Research and Innovation is very fortunate to host the celebration of the 50th Anniversary of the ESA Convention in Lausanne. In 2025, the 50th anniversary of the signature of the ESA Convention (30 May 1975) provides the opportunity to reflect not only on ESA’s past achievements, but also on its future perspectives. Come and join us for this celebration! It will be a wonderful opportunity to discover ESA’s past and future achievements, you will meet major space actors like Josef Aschbacher, ESA’s director general and our new Swiss Astronaut Marco Sieber. We have the honor of having Guy Parmelin, Federal Councillor, address the audience with a brief opening. Hear what the General Director of ESA – Josef Aschbacher – has to say about ESA’s 2040 vision and listen to exciting interventions about Inspiration, Science and Exploration, and in space by high-level speakers. Interludes by the Swiss-led troupe The Blackouts will add a special light to the event.


28. Mai – 1. Juni: SOLAIS Auffahrtslager 2025
Das Jugendforum der AGB lädt alle ein ins Selbstständig Organisierte Lern- und Astronomielager der Jugendgruppen der Schweiz.
Das Besondere am SOLAIS ist, dass es kein festes Programm geben wird. Jeder ist für seine eigene Unterhaltung verantwortlich. Es kann gelernt, gelesen und sich die Zeit mit Spielen oder Wandern vertrieben werden. Am Abend wird dann natürlich beobachtet, falls möglich. Da wir eine beschränkte Teilnehmeranzahl haben, reserviert euch das Auffahrtswochenende jetzt und meldet euch so rasch wie möglich an!
Anmeldefrist war Mittwoch, der 7. Mai 2025
29. – 31. Mai: Fantasy Basel 2025 – Sci-Fi & Space
Seit der ersten Ausgabe der Fantasy Basel spannt sie gemeinsam mit dem Swiss Space Museum den Bogen von Science-Fiction zur Wissenschaft und der Raumfahrt. Besuche die Ausstellungen und Objekte und die «Space Stage» mit intergalaktischen Vorträgen und Panels! Es erwartet dich ein spannendes Programm rund um die Themen Space, Aliens, Raumfahrt und künstliche Intelligenz.
Und auch die OrionMedien GmbH mit ihrer Zeitschrift ORION wird wieder Teil der Ausstellung sein! Wer sich also nicht die echten Sterne anlässlich des Jugendlager SOLAIS (siehe oben) oder des FTT auf der Ahornalp (siehe unten) anschauen will oder kann, der kann sich an der Fantasy Basel „in eine andere Welt transferieren“ lassen 😉


30./31 Mai: Frühlings-Teleskoptreffen 2025, Ahornalp BE
Der Astrotreffpunkt auf der Ahornalp findet wie üblich nach Auffahrt statt, das Lokal hat ein neues Wirtepaar, der Parkplatz ist nicht mehr mit Wohnmobilen überstellt und das Lokal ist weiterhin empfehlenswert. Mit dieser erfreulichen Erkenntnis starten wir in eine neue Saison von Teleskoptreffen!
Die Ahornalp liegt im Emmental – die Gegend dort bietet noch eine einigermassen dunkle Umgebung besonders in südlicher Richtung, hoffen wir also auf das traditionell meist gute Wetter! Alle Sterngucker sind herzlich eingeladen.
Von den Schweizer Hochschulen
UNI BE: Streifen auf dem Mars doch kein Zeichen für Wasser?
Eine Studie der Universität Bern und der Brown University in den USA lässt Zweifel an einem der verlockendsten Hinweise auf fliessendes Wasser auf dem heutigen Mars aufkommen. Die Forscher analysierten eine neue Datenbank von 500’000 der seltsamen Streifen, die an steilen Marshängen auftreten, und kamen zu dem Schluss, dass diese höchstwahrscheinlich durch trockene Prozesse und nicht durch fliessendes Wasser verursacht werden.
–> Helle und dunkle Hangstreifen auf der Oberfläche des Mars.
© ESA/TGO/CaSSIS CC-BY-SA 3.0 IGO


UNI ZH: Einsteins Relativitätstheorie auf dem Prüfstand
Mit einem Set von extrem genauen Atomuhren im Weltraum wollen theoretische Physiker wie Philippe Jetzer die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein prüfen. Das ESA-Experiment ACES wurde vergangene Woche ins All geschossen und soll bald Daten liefern.
<– ACES ist am äusseren Ende des Columbus-Moduls der ISS angebracht.
Illustration: ESA, D. Ducros
ETH: Was ist, wenn wir auf den Exoplaneten kein Leben finden, Herr Angerhausen?
Die geplanten Weltraummissionen zur Suche nach fernem Leben bringen die Forschung auch weiter, wenn sie kein Leben finden, sagt der Astrophysiker Daniel Angerhausen.
–> Daniel Angerhausen erforscht Exoplaneten. Im Bild eine Illustration des Exoplaneten Kepler-186f
Bild: Nasa Ames / JPL-Caltech / T. Pyle / ETH Zürich


L’EPFL parmi les lauréats du Breakthrough Prize 2025
Une centaine de membres actuels et anciens du Laboratoire de physique des hautes énergies LPHEde l’EPFL sont célébrés dans le cadre de la collaboration LHCb, qui partage cette année le prestigieux Breakthrough Prize avec les expériences ATLAS, CMS et ALICE au CERN.
And here is the English version of the article.
<– Membres de la collaboration LHCb.
Crédit : Piotr Traczyk (CERN)
UNI GE: Mesurer à distance des particules grâce à l’intrication quantique
Une équipe de l’UNIGE montre qu’il est possible de mesurer conjointement des particules sans les réunir. Une nouvelle avancée pour la communication et l’informatique quantiques.
And here is the English version of the article.
–> Les mesures quantiques sont essentielles à l’émergence des technologies du futur, comme la communication quantique, qui consiste à encoder de l’information dans des particules de lumière.
© AdobeStock


Marc Eichenberger
Präsident
Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

