Astronomie
Beobachtungstipps im Juli
Im Juli erwarten wir die heißesten Tage des Jahres, passend dazu beginnen zum Monatsende die Hundstage, deren Name allerdings auf einen Stern des Winterhimmels zurückzuführen ist. Planeten sind hauptsächlich in der zweiten Nachthälfte zu sehen. Zum Monatsende lohnt ein aufmerksamer Blick nach Sternschnuppen.
Thema des Monats: Kugelsternhaufen


25. Juli: HEUTE AM HIMMEL
Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.
Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!
Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.
Stern zerstört seinen Babyplaneten
TOI 1227 b ist ein junger Planet. Doch sein Schicksal ist schon vorbestimmt: Seine Sonne bläst ihm die Atmosphäre davon.
–> Illustration von TOI 1227 b, dessen Atmosphäre durch den Roten Zwerg ins All gejagt wird.
© NASA/CXC/SAO/M. Weiss; Image Processing: NASA/CXC/SAO/N. Wolk / Illustration of TOI 1227 b (Ausschnitt)


Wasser-Tornado ahmt die Entstehung von Planeten nach
Welche Vorgänge spielen sich in jungen Sternsystemen ab, wenn sich Staub zu Protoplaneten formt? Das wollen Physiker nun mit einem einfachen Versuchsaufbau untersuchen.
Und hier ein Beitrag auf astronews.com zum gleichen Thema.
<– Das Foto zeigt den oberen Bereich des Wasser-Tornado-Modells. Das Becken aus Plexiglas hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern und wird mit LED-Streifen beleuchtet.
© Stefan Schütt (Universität Greifswald) (Ausschnitt)
Exoplaneten: Planetenkandidat bei der Geburt entdeckt
In einer Distanz von 440 Lichtjahren zur Erde befindet sich ein Stern mit einer markanten Staubspirale. Vermutlich enthält sie einen Exoplaneten.
Und hier die original Pressemitteilung der ESO.
–> Protoplanet mit bleibendem Eindruck | Links ist die Umgebung des jungen Sterns HD 135344B im Infraroten zu sehen, wobei der Hauptstern mit einem Koronografen ausgeblendet (schwarz) und der mögliche Planet mit einem Kreis markiert wurde. Die zusammengesetzte Aufnahme rechts zeigt die Spiralstruktur des Systems besonders deutlich. Orange und blau eingefärbt sind die Beobachtungsdaten des Radioantennenverbunds ALMA in Chile, während rote Stellen mit dem Instrument SPHERE des Very Large Telescope im sichtbaren Bereich aufgenommen wurden. Rechts ist der Exoplanet nicht zu erkennen.
© ESO/F. Maio et al./T. Stolker et al./ ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/N. van der Marel et al. / Ein Planetenkandidat um den Stern HD 135344B / CC BY 4.0 (Ausschnitt)


Organische Moleküle – tiefgefroren im Sternenstaub
In der Scheibe um den jungen Stern V883 Orionis wurde eine Vielzahl von organischen Molekülen entdeckt, von denen einige für Lebensprozesse wichtig sind. Waren sie auch bei der Entstehung des Sonnensystems und der Erde dabei?
<– Moleküle aus der Wiege der Planeten | Diese künstlerische Darstellung illustriert die protoplanetaren Scheibe um den jungen Stern V883 Orionis. Unten eingeblendet ist eine Simulation von Molekülen wie Ethylenglykol und Glykolnitril. Bei diesen handelt es sich um mögliche Vorläufer biologischer Bausteine.
© ESO/L. Calçada/T. Müller (MPIA/HdA) / Die Evolution des Lebens beginnt vermutlich im Weltall / CC BY 4.0 (Ausschnitt)
Wie die Exosphäre des Mondes entsteht
Unser Mond verfügt zwar über keine richtige Atmosphäre, hat aber dennoch eine dünne Gashülle, die sogenannte Exosphäre. Wie sie genau entsteht, ist bis heute nicht verstanden, eine Rolle könnte aber der Sonnenwind spielen, durch den ständig elektrisch geladene Teilchen auf der Mondoberfläche aufschlagen. Neue Experimente zeigen nun, dass sein Einfluss aber wohl deutlich überschätzt wurde.
Und hier die Pressemitteilung der Universität Bern zum gleichen Thema.
–> Vakuumkammer mit Mondgestein.
Foto: TU Wien


APOD: Astronomy Picture of the Day
Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurück reicht.
<– Twelve Years of Kappa Cygnids
Image Credit & Copyright: Petr Horálek, Josef Kujal, Tomáš Slovinský; Acknowledgement: Mahdi Zamani
Titan: Wie sich auf dem Saturnmond zellähnliche Strukturen bilden könnten
Auf dem Saturnmond Titan herrschen extreme Bedingungen. Trotzdem hat der Trabant gewisse Ähnlichkeit mit der Erde, hat man auf Titan doch einen Flüssigkeitskreislauf, Niederschläge und die Existenz von Seen nachweisen können. Nun habe zwei Wissenschaftler einen Prozess entdeckt, wie sich auf Titan zellähnliche Strukturen bilden könnten.
–> Auf dem Saturnmond Titan gibt es vermutlich Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen (künstlerische Darstellung).
Bild: NASA/JPL-Caltech


LHC: Die flüchtige Verbindung zweier Top-Quarks
Mithilfe zweier Experimente am Large Hadron Collider des CERN in Genf wurden nun Hinweise auf ein Teilchen gefunden, von dem man bislang nicht geglaubt hatte, dass man es nachweisen kann: Toponium. Mit dieser Entdeckung könnte die grundlegende Struktur aller Materie noch detaillierter entschlüsselt werden. Nun wartet man gespannt auf neue Daten.
<– Künstlerische Darstellung der kurzlebigen Verbindung eines Top-Quarks und eines Top-Antiquarks, die durch den Austausch von Gluonen entsteht.
Bild: D. Dominguez / CERN
Some Planets Are Bigger Than We Thought
More than 200 planets in the TESS catalogs may be bigger than originally estimated — putting initially Earth-size planets into the super-Earth category.
Astronomers may have underestimated the size of more than 200 exoplanets in data from the Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS). The findings could impact the assessment of which planets are likely to be habitable and even how planetary systems form.
–> Artist’s impression of the TESS spacecraft, with a star system of transiting planets in the background.
NASA / MIT


HST captures the Veil Nebula in prismatic color
This detailed image of a famous supernova remnant in the constellation Cygnus is the hauntingly beautiful swan song for a massive star.
About 10,000 years ago, a new star appeared in what we now recognize as Cygnus the Swan. It was the light from a supernova explosion that occurred about 2,400 years earlier, when a star with roughly 20 times the Sun’s mass had exhausted its nuclear fuel.
<– The Hubble Space Telescope captured this tiny section of the Veil located near the nebula’s southeastern edge. The image combines light emitted by hydrogen, sulfur, and oxygen atoms.
Credit: ESA/Hubble & NASA, R. Sankrit
The quest for the ultimate catalog of dark nebulae
Correctly identifying Lynds’ dark nebulae has become a labor of love for one amateur astronomer.
If you are a frequent reader of Astronomy, then you likely have seen images on its pages of objects from the famous Lynds’ Catalogue of Dark Nebulae. These mysterious dark clouds of interstellar dust are denoted by the letters LDN followed by a catalog number, such as LDN 881.
–> LDN 1111 (at upper left), silhouetted against IC 1396 in Cepheus, is a dark nebula for which few people would be expected to know the shape.
Credit: Rodney Pommier


Astronomers calculate that the universe will die in 33 billion years — much sooner than we thought
The theorists predict that the beginning of the end will be in about 10 billion years — less than the present age of the universe.
Tantalizing evidence hints that dark energy might be evolving, leading some cosmologists to suggest that our universe will collapse in a „Big Crunch“ sooner than expected.
<– An artistic celebration of the Dark Energy Spectroscopic Instrument (DESI) year-one data, showing a slice of the larger 3D map that DESI is constructing during its five-year survey.
Image credit: DESI Collaboration/KPNO/NOIRLab/NSF/AURA/P. Horálek/R. Proctor
This ’super-Earth‘ exoplanet 35 light-years away might have what it takes to support life
„Finding a temperate planet in such a compact system makes this discovery particularly exciting.“
A fifth planet has been detected within the habitable zone of a neighboring star, where conditions could perhaps support liquid water and potentially life.
–> Five small exoplanets orbit closely around a red dwarf star called L 98-59, located 35 light-years away. A super-Earth, L 98-59 f, lies in the foreground of this illustration, believed to be within the habitable zone of its host star.
Image credit: Benoit Gougeon, Université de Montréal


These gorgeous new images of the cosmos from NASA’s Chandra X-ray telescope took our breath away
The universe can be beautiful, as Chandra and other observatories reveal.
NASA has unveiled a dazzling new collection of cosmic images from the Chandra X-ray Observatory, capturing spectacular stellar, nebular and galactic activity in unprecedented detail.
The collection showcases nine composite images that combine Chandra’s X-ray data with observations from other space and ground-based telescopes across the infrared, optical and radio spectrum, according to a statement releasing the new images on Wednesday (July 23).
<– Clockwise from top-left: Star-forming region N79, spiral galaxy NGC 2146, star-forming region IC 348, galaxies M83 and M82, nearby spiral galaxy NGC 1068, young star cluster NGC 346, merging galaxy pair IC 1623, and „super“ star cluster Westerlund 1 as seen by NASA’s Chandra X-ray telescope in conjunction with other observatories like the Hubble Space Telescope, the James Webb Space Telescope, the Las Cumbres Observatory in Chile, the Very Large Array radio observatory, and the Kitt Peak Observatory.
Image credit: NASA/CXC/SAO
Scientists just made the 1st antimatter ‚qubit.‘ Here’s why it could be a big deal
Although the antimatter qubit won’t find use in quantum computing, it will be used to test the differences between matter and antimatter.
Physicists at CERN — home of the Large Hadron Collider — have for the first time made a qubit from antimatter, holding an antiproton in a state of quantum superposition for almost a minute.
–> It may look like a tangle of pipes, wires and vats, but the BASE experiment is able to hold antimatter in magnetic traps.
Image credit: CERN


Spain offers 400 million euros to revive Thirty Meter Telescope as Trump suggests cancelling project
„Spain wants and can be the home of the future of astronomy and astrophysics.“
On Wednesday (July 23), Diana Morant, the Minister of Science, Innovation and Universities in Spain, announced the Spanish government will offer a maximum of 400 million euros ($471 million) to save the Thirty Meter Telescope — a massive astronomy observation facility facing possible cancellation due to budget constraints in the U.S.
<– An artist’s impression of the Thirty Meter Telescope.
Image credit: Thirty Meter Telescope
Astronomers discover blazing Betelgeuse has companion star
Since at least the time of the ancient Egyptians, people across the world have gazed up in awe at Betelgeuse, one of the brightest stars blazing in the night sky.
Now astronomers have discovered that this red supergiant, known to many as the hunter’s shoulder in the Orion constellation, is being orbited by a much smaller companion star, a study said on Monday.
–> The red supergiant Betelgeuse (orange spot in the centre) in the constellation Orion is being orbited by a much smaller and less luminous star (blue) at a very small distance.
(c) INTERNATIONAL GEMINI OBERSVATORY/NOIRLAB/NSF/AURA, IMAGE PROCESSING: M. ZAMANI (NSF NOIRLAG)

Raumfahrt

Datenaustausch zwischen DLR und Weltraumkommando
Auch Deutschland hat einen ständigen Blick auf den erdnahen Weltraum: Das Weltraumlagezentrum in Uedem soll unter anderem sicherstellen, dass Satelliten nicht mit Weltraumschrott zusammenstoßen. Betrieben wird es vom DLR und der Bundeswehr. Beide vereinbarten heute einen gegenseitigen, nahezu vollständigen Datenaustausch.
<– Das Weltraumlagezentrum in Uedem: Navigation, Satellitenkommunikation, Internet – für unsere heutige Informationsgesellschaft ist satellitengestützte Infrastruktur unverzichtbar.
Foto: Bundeswehr / Jennifer Heyn
NASA Launches TRACERS Mission to Study Space Weather
NASA’s TRACERS spacecraft will look at the snap of magnetic field lines at the boundary between the solar wind and Earth’s magnetic field. The twin Tandem Reconnection and Cusp Reconnaissance Satellites (TRACERS) spacecraft will probe the sudden reorganization of magnetic fields, called magnetic reconnection, and its interaction with Earth’s atmosphere.
And here is an article on spaceflight.com on the same topic.
–> An artist’s conception of the tandem TRACERS satellites in orbit.
University of Iowa / Andy Kale


How AI and satellite data are helping rid Earth’s seas of illegal fishing
„The ocean is no longer too big to watch.“
Satellite radar imagery, in conjunction with artificial intelligence (AI), has tracked down illegal fishing to show that efforts to protect the ocean’s biodiversity are working.
<– Artist’s impression of a Sentinel-1 satellite above Earth.
Image credit: ESA/ATG medialab
Wild new ‚Skyfall‘ Mars mission would drop 6 scout helicopters onto the Red Planet from the air
„With six helicopters, Skyfall offers a low-cost solution that multiplies the range we would cover, the data we would collect, and the scientific research we would conduct.“
A new Mars exploration idea seemingly would drop a hornet’s nest of helicopters from high above the Red Planet.
–> An illustration of AeroVironment’s new „Skyfall“ helicopter concept that could deploy six scouts to Mars.
Image credit: AeroVironment


‚NASA is under attack.‘ Space agency employees and lawmakers protest mass layoffs, science cuts amid budget turmoil
They’re telling everyone to „jump ship.“
WASHINGTON — NASA scientists and engineers are demanding Congress help turn down the heat on an agency whose current leadership, they say, is burning down American dominance in space and science.
A group of NASA employees, contractors, their families, friends and other supporters gathered across from the Smithsonian National Air and Space Museum on July 20 — the anniversary of humanity’s historic first landing on the moon. Nearly 100 showed up Sunday to protest deep budget cuts and mass layoffs within the nation’s space agency, and to urge Congress to take expedient action to reverse or minimize further losses.
Image credit: Space.com / Josh Dinner
NASA or the Space Force: Who should protect Earth from dangerous asteroids?
„In my opinion, planetary defense is an operational mission which should be formally tasked to U.S. Space Command.“
Recent NASA budget uncertainties could make one space agency endeavor up for grabs — defending Earth from incoming space rocks.
That effort, undertaken by NASA for many years, could be given to the U.S. Space Force, which has a much bigger new budget.
–> Near-Earth objects (NEOs) are a global worry.
Image credit: Texas A&M

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Juli 2025
Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.
Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/
12. – 15. August: Perseidenabende in der Sternwarte Bülach
Durchführungsort: Sternwarte Bülach
Jährlich im August sind die Perseiden-Meteore zu sehen. Die Sternwarte Bülach bietet in dieser Zeit spezielle Beobachtungsabende zu diesem Thema. Nebenbei werden bei klarem Himmel an den Teleskopen weitere Objekte des Sommerhimmels gezeigt.


12. August: Perseiden Murten / Perséides Morat 2025
Öffentlicher Anlass durchgeführt vom Verein «Standortenwicklung Murtenseeregeion» SEM
Nachdem die Perseiden-Nacht 2024 wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, unternimmt der Verein «Standortentwicklung Murtenseeregion» (SEM) 2025 einen zweiten Anlauf: Am 12. August ab 21:30 Uhr lädt der SEM zur öffentlichen Beobachtung des Perseiden-Meteorstroms auf der Pantschau in Murten ein.
«Perseiden Murten 2025» ist eine öffentliche Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenlos. Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Touristen in und rund um Murten die Möglichkeit zu bieten, sich auf der Pantschau zu versammeln und das himmlische Schauspiel der Perseiden-Sternschnuppen zu beobachten. Der Meteorstrom wird in dieser Nacht seinen Höhepunkt erreichen.
Der Event findet nur bei guter Witterung statt. Der SEM wird am 12.8.2025 ab 14 h auf seiner Webseite informieren, ob der Anlass durchgeführt wird oder nicht.
15. / 16. August: Nuit des Étoiles – Nacht der Sterne (Épendes/Freiburg)
Durchführungsort: Sternwarte Épendes
L’observatoire astronomique d’Ependes vous invite aux prochaines Nuits des Etoiles! Elles auront lieu les 15 et 16 aoùt dès 21h30. Notre équipe d’animateur vous accompagnera à travers un circuit au sein de l’observatoire pour vous faire découvrir nos instruments, les constellations du ciel d’été, les planètes et les objets du ciel profond. Pour petits et grands, dans un ambiance décontractée, pour s’émerveiller de la beauté de la voute céleste. Afin d’assurer un confort à nos visiteurs nos limitons le nombre de places pour cet événement. Inscrivez-vous!


19. August: Zoom-Meeting der Fachgruppe Astronomie-Geschichte
Die Mitglieder der Fachgruppe Astronomie-Geschichte treffen sich mehrmals jährlich im Rahmen einer Videokonferenz. Wir verwenden dazu die Applikation “Zoom”. Zur Teilnahme am Meeting werden Zugangsdaten benötigt. Bitte kontaktiere dafür mind. 5 Tage vorher: ![]()
Die Termine liegen zeitlich absichtlich um die Vollmond-Phase, damit die Fotografen (unter den Geschichtsinteressierten) die mondlosen Nächte für die Astrofotografie nutzen können.
Weitere Infos finden Sie unter https://www.astronomiegeschichte.ch/agenda.html
Von den Schweizer Hochschulen
UNI BE: Mond unter Beschuss
Woher kommt die Exosphäre des Mondes? Eine Studie der TU-Wien, an der die Universität Bern beteiligt ist und die an echtem Mondgestein durchgeführt wurde, zeigt: Die Wirkung geladener Sonnenwindteilchen auf den Mond wurde bisher massiv überschätzt.
–> Von der Mondoberfläche ins Labor: Links der Landeplatz der Apollo-16-Mission. Daneben: Kommandant John W. Young sammelt 1972 Mondproben. Die Detailvergrößerung zeigt den feinkörnigen Regolith (Mondstaub), aus dem eine kleine Menge entnommen, zu einem Pellet gepresst und an der TU Wien für hochpräzise Laborexperimente verwendet wurde.
© NASA / TU Wien


UNI ZH: Einsteins Relativitätstheorie auf dem Prüfstand
Mit einem Set von extrem genauen Atomuhren im Weltraum wollen theoretische Physiker wie Philippe Jetzer die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein prüfen. Das ESA-Experiment ACES wurde vergangene Woche ins All geschossen und soll bald Daten liefern.
<– ACES ist am äusseren Ende des Columbus-Moduls der ISS angebracht.
Illustration: ESA, D. Ducros
ETH: Das neue Weltraumzeitalter könnte die Ozonschicht ausdünnen
Der rasante Anstieg der weltweiten Raketenstarts könnte die Erholung der lebenswichtigen Ozonschicht verlangsamen, sagt Sandro Vattioni. Das Problem werde unterschätzt – dabei liesse es sich durch vorausschauendes, koordiniertes Handeln abmildern.
–> Sandro Vattioni ist Postdoc in der Gruppe für Atmosphärenphysik und erforscht die mikrophysikalischen Wechselwirkungen von Feststoffpartikeln in der Stratosphäre und deren Effekt auf die Ozonschicht und das Klima.
Bild: ETH Zürich


L’EPFL parmi les lauréats du Breakthrough Prize 2025
Une centaine de membres actuels et anciens du Laboratoire de physique des hautes énergies LPHEde l’EPFL sont célébrés dans le cadre de la collaboration LHCb, qui partage cette année le prestigieux Breakthrough Prize avec les expériences ATLAS, CMS et ALICE au CERN.
And here is the English version of the article.
<– Membres de la collaboration LHCb.
Crédit : Piotr Traczyk (CERN)
UNI GE: Mesurer à distance des particules grâce à l’intrication quantique
Une équipe de l’UNIGE montre qu’il est possible de mesurer conjointement des particules sans les réunir. Une nouvelle avancée pour la communication et l’informatique quantiques.
And here is the English version of the article.
–> Les mesures quantiques sont essentielles à l’émergence des technologies du futur, comme la communication quantique, qui consiste à encoder de l’information dans des particules de lumière.
© AdobeStock


Marc Eichenberger
Präsident
Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

