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-> News aus Astronomie und Raumfahrt vom 23.01.2026

Astronomie

Beobachtungstipps im Januar

Ein Planet dominiert zu Jahresbeginn den Nachthimmel: Der Gasriese Jupiter steht am 10. Januar in Opposition zur Sonne. Ansonsten machen sich Planeten eher rar: Venus, Mars und Merkur sind nicht zu sehen, Saturn nur am Abend. Die Erde durchläuft am 3. Januar den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Der Himmel ist geprägt von den Sternen des Winters.

Thema des Monats: Astronomische Kurzvorschau auf das Jahr 2026

23. Januar: HEUTE AM HIMMEL

Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.

Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!

Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.

Das gab es seit 20 Jahren nicht mehr: G4-Sonnensturm mit extremen Polarlichtern!

In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2026 erreichte uns ein Sonnensturm der Stärke G4. Intensive Polarlichter waren bis in den Alpenraum sichtbar! Noch bis weit in die zweite Nachthälfte hinein war das farbenfrohe Schauspiel zu sehen, wo man nicht unter dem Nebel war.

Und hier die reich bebilderte Seite der Sternwarte Luzern zum gleichen Thema.

Die Polarlichter konnten auch via die diversen Webcams in den Schweizer Alpen verfolgt werden, hier am Beispiel einer Aufnahme vom 19.1.2026 um 22:20 Uhr MEZ vom Säntis.

Image: Säntis Schwebebahn

Magnetische Lawine auf der Sonne

Die Raumsonde Solar Orbiter war Ende 2024 glücklicher Zeuge einer Sonneneruption – und konnte die Auslöser des Spektakels so genau wie nie zuvor beobachten.

Und hier Beiträge auf astronews.com und skyandtelescope.com zum gleichen Thema.

Die bislang detaillierteste Aufnahme einer grossen Sonneneruption durch die ESA-Raumsonde Solar Orbiter. Die Aufnahmen wurden bereits 2025 veröffentlicht. Jetzt haben Forschende die Daten im Detail ausgewertet und die magnetische Lawine entdeckt: Zunächst schwache Störungen lösen einzelne Sonneneruptionen aus, die schnell an Heftigkeit zunehmen – ähnlich wie eine Lawine in den Bergen.

Bild: ESA

Forscher werden dank innovativer Technik zu Firmengründern

Ein von Gravitationswellenforschern gegründetes Unternehmen bietet ultrapräzises Laserlicht für optische Messungen an, das zehnmal reiner und stabiler ist als das vergleichbarer Produkte. Für das neue Lasersystem gibt es vielfältige Anwendungen: Neben der Messung von Gravitationswellen lässt sich damit etwa der Klimawandel aus dem All überwachen oder nach Dunkler Materie fahnden.

Und hier die original Pressemitteilung des MPI für Gravitationsphysik zum gleichen Thema.

Die am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und der Leibniz Universität Hannover entwickelte Laserquelle Ten64, die VM Photonics GmbH kommerziell anbietet.

Foto: VM Photonics GmbH (Ausschnitt)

Blick auf Trümmerringe in jungen Planetensystemen

Mithilfe des Radioteleskopverbunds ALMA haben Forschende detaillierte Bilder von jungen Planetensystemen aufgenommen. Die Daten liefern neue Einblicke in eine schwer zu beobachtende, aber entscheidende Phase der Entstehung von Planetensystemen. Die Beobachtungen könnten helfen, die Entstehung unseres Sonnensystems besser zu verstehen.

Und hier ein Beitrag des MPI für Astronomie und auf spacedaily.com zum gleichen Thema.

Diese ARKS-Galerie lichtschwacher Trümmerscheiben zeigt neue Details ihrer Struktur.

Bild: Sebastián Marino, Sorcha Mac Manamon und die ARKS-Kollaboration (Ausschnitt)

Jets von supermassereichen Schwarzen Löchern weiter im Visier

Relativistische Jets in Aktiven Galaxien werden im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts weiter untersucht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat eine entsprechende Förderung unlängst verlängert. In den nächsten Jahren sollen unter anderem Jets im jungen Universum im Fokus stehen sowie die Mitarbeit an neuen Beobachtungsmöglichkeiten.

Künstlerische Darstellung des Zentralbereichs der aktiven Galaxie Messier 77 mit zwei kosmischen Jets.

Bild: ESO / M. Kornmesser und L. Calçada (Ausschnitt)

APOD: Astronomy Picture of the Day

Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurückreicht.

Planetary Nebula Abell 7

Image Credit & Copyright: Martin Pugh (Ausschnitt)

Kernphysik: Blick auf den Aufbau eines komplexen Ions

Einem internationalen Forschungsteam gelangen jetzt neue Einblicke in die innere Strukturen des Ions 173Yb+ und insbesondere seines Atomkerns. Dies ist von besonderem Interesse für Anwendungen in Atomuhren, für Tests fundamentaler physikalischer Theorien sowie für die Quanteninformationsverarbeitung.

In der vereinfachten Vorstellung erlauben die Elektronen „als Lupe“ einen experimentellen Zugang zur Struktur des winzigen Atomkerns. Wechselwirkungen zwischen den Elektronen und dem Kern führen zur sogenannten Hyperfeinstruktur, die mit Mikrowellenstrahlung aus einer Hornantenne untersucht wurde.

Bild: Jiang et al. (Ausschnitt)

Tiefer Blick ins »Auge Gottes«

Neue Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops zeigen den Helixnebel in bisher nie da gewesener Detailtiefe. Sie offenbaren komplexe Strukturen um das heiße Zentralobjekt und liefern Einblicke in die Materialschmiede künftiger Stern- und Planetensysteme.

Und hier die original Pressemitteilung der NASA zum gleichen Thema.

Die Aufnahme des Helixnebels vom bodengebundenen VISTA-Teleskop in Chile (links) zeigt den gesamten planetarischen Nebel, der etwa vier Lichtjahre im Durchmesser misst. Der markierte, rund ein Lichtjahr große Bereich wurde mit der Nahinfrarotkamera NIRCam des James-Webb-Teleskops beobachtet und zeigt faszinierende Details.

© Image: ESO, VISTA, NASA, ESA, CSA, STScI, J. Emerson (ESO); Acknowledgment: CASU / Helix Nebula Context (VISTA and Webb) (Ausschnitt)

NASA Webb Finds Young Sun-Like Star Forging, Spewing Common Crystals

Astronomers have long sought evidence to explain why comets at the outskirts of our own solar system contain crystalline silicates, since crystals require intense heat to form and these “dirty snowballs” spend most of their time in the ultracold Kuiper Belt and Oort Cloud. Now, looking outside our solar system, NASA’s James Webb Space Telescope has returned the first conclusive evidence that links how those conditions are possible.

NASA’s James Webb Space Telescope’s 2024 NIRCam image shows protostar EC 53 circled. Researchers using new data from Webb’s MIRI proved that crystalline silicates form in the hottest part of the disk of gas and dust surrounding the star — and may be shot to the system’s edges.

Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Klaus Pontoppidan (NASA-JPL), Joel Green (STScI); Image Processing: Alyssa Pagan (STScI) (Ausschnitt)

“Missing” Supernova Images Offer Measure of Universe’s Expansion

Sixty years from now, photons from an exploded star will arrive at Earth. Astronomers can make that prediction because they’ve already seen it happen: The James Webb Space Telescope captured light from a supernova, named Ares, that exploded in the distant universe. According to astronomers’ predictions, two identical images have yet to appear.

The galaxy cluster MACS J0308 acts as a lens for Supernova Ares.

NASA / ESA / CSA (Ausschnitt)

Nights with Mira, a Most Wonderful Star

Mira the Wonderful is back! Of course, it’s always been there, but now it’s near maximum brightness and easily visible with the unaided eye.

David Fabricius discovered Omicron Ceti’s variability in 1596. It received its official name Mira — the Wonderful — in 1662 from Polish astronomer Johannes Hevelius. It’s located in the neck of Cetus, the Sea Monster, depicted here in Hevelius’s 17th-century star atlas and catalog Prodromus Astronomiae.

Courtesy of The Linda Hall Library of Science, Engineering & Technology, with star label and coloring by Bob King (Ausschnitt)

Michael’s Miscellany: More observing tips

Ready to head out with your telescope? Read on.

So, you’re ready to pack up your telescope and head out again, are you? Well, here are a few more things I’ve learned through the years that might make your session more successful. Good luck!

And here is part one of the observing tips.

This picture shows the Large Magellanic Cloud above a star party held in the Southern Hemisphere on December 13, 2021.

Credit: Fraser Gunn/International Astronomical Union (Ausschnitt)

James Webb Space Telescope discovers what remains after two stars collide and explode as a red nova

„Until now, it was unknown what type of star would remain after the merger.“

Astronomers have discovered what kind of stellar body is left after two stars collide and merge to generate an explosion called a „luminous red nova.“ Using the James Webb Space Telescope (JWST), the scientists discovered that the result of this merger event, which triggers a bright burst of light, is a supermassive star similar to a red supergiant star, and also found that these stellar mergers could have provided the raw materials needed for life.

JWST image of the merged star LRN AT 2011kp in the galaxy NGC 4490.

Image credit: A. Reguitti, A. Adamo/NASA/ESA/CSA (Ausschnitt)

A black hole ‚feeding frenzy‘ could help explain a cosmic mystery uncovered by the James Webb Space Telescope

„It is exciting to think that Little Red Dots may represent the first direct observational evidence of the birth of the most massive black holes in the universe.“

Scientists may have solved a cosmic mystery that has been troubling them since the James Webb Space Telescope (JWST) began observations back in 2022.

An illustration of black hole seeds greedily feasting on gas and dust in the early universe.

Image credit: Regan/ Mehta/ et al (2026) (Ausschnitt)

Sinking ice on Jupiter’s moon Europa may be slowly feeding its ocean the ingredients for life

„Most excitingly, this new idea addresses one of the longstanding habitability problems on Europa and is a good sign for the prospects of extraterrestrial life in its ocean.“

Jupiter’s icy moon Europa may have a previously unrecognized way of delivering life-supporting chemicals to its vast subsurface ocean, according to new research.

Jupiter’s ocean moon Europa, as seen by NASA’s Galileo probe.

Image credit: NASA (Ausschnitt)

Raumfahrt

NASA’s Budget Woes Are Over, For Now

Congress has rejected Trump’s draconian cuts, passing a bill that funds the space agency similarly to 2025.

And here is an article on astronomy.com on the same topic.

An artist’s illustration shows the DAVINCI probe descending through the atmosphere of Venus. Under the Congress’s approved budget for NASA, DAVINCI is assured of funding for one more year.

NASA

Now we can track space junk as it falls to Earth

Scientists are using seismometers to pinpoint where space debris is landing.

Seismometers — equipment designed to pinpoint earthquakes — are now being used to track the thousands of pieces of human-made objects abandoned in Earth’s orbit. Some of those items pose a risk to humans when they fall to the ground. To locate possible crash sites, Benjamin Fernando, a postdoctoral research fellow at Johns Hopkins University, has helped to devise a way to track falling debris using existing networks of earthquake-detecting seismometers.

This computer-generated image shows objects in Earth orbit that are currently being tracked. Roughly 95 percent of the objects in this illustration are orbital debris, not working satellites.

Credit: NASA Orbital Debris Program Office (Ausschnitt)

Eastern Range ready for same day fueling of Space Launch System, Vulcan rockets

February 2026 is shaping up to be a blockbuster month for launches from Florida’s Space Coast. In addition to a now regular cadence of Falcon 9 launches from SpaceX, Cape Canaveral is poised to see launches from Blue Origin, United Launch Alliance and potentially NASA via its Space Launch System rocket.

NASA’s Space Launch System rocket at Launch Complex 39B (left) and United Launch Alliance’s Vulcan rocket inside its Vertical Integration Facility (right).

Image: NASA/Keegan Barber (left), United Launch Alliance (right) (Ausschnitt)

Rocket Lab launches its 1st mission of 2026, sending 2 satellites to orbit

„The Cosmos Will See You Now“ was Rocket Lab’s 80th launch to date.

Rocket Lab just launched its first mission of 2026.

An Electron rocket carrying two satellites for the European company Open Cosmos lifted off from Rocket Lab’s New Zealand site today (Jan. 22) at 5:52 a.m. EST (1052 GMT; 11:52 p.m. local time in New Zealand).

A Rocket Lab Electron rocket launches two satellites for the European company Open Cosmos from New Zealand on Jan. 22, 2026.

Image credit: Rocket Lab

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Januar 2026

Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.

Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/

23. Januar: Die Expansion des Universums

Referent: Bruno Leibundgut, ehem. ESO, Durchführungsort: Verkehrshaus Luzern, Planetarium

Kosmologie versucht die Vergangenheit und die Zukunft des Universums mit den bekannten physikalischen Gesetzen zu erklären. Vor beinahe 100 Jahren wurde die kosmische Ausdehnung von Edwin Hubble entdeckt, nachdem sie vorher schon theoretisch von Albert Einstein, Alexander Friedmann und Georges Lemaitre vorhergesagt wurde. Die heutige Expansionsrate, bekannt als Hubble Konstante, bestimmt innerhalb des kosmologischen Modells die Größe und das Alter des Universums, und ist seit den ersten Messungen umstritten.

In den letzten Jahren sind die Messungen immens verbessert worden. Allerdings stimmen die Bestimmungen im nahen Universum und die Ableitung von Messungen des frühen Universums nicht überein. Dies ist möglicherweise auf Unzulänglichkeiten des kosmologischen Modells zurückzuführen oder ist ein Anzeichen von bisher unbekannter Physik. Der Vortrag stellt die Schwierigkeiten der Messungen dar und wird mögliche Lösungen diskutieren.

18./24./25./31. Januar: Astronomische Jahresvorschau im Planetarium

Referenten: Personal des Planetariums, Durchführungsort: Verkehrshaus Luzern, Planetarium

Die astronomische Jahresvorschau im Verkehrshaus Planetarium in Luzern ist zur Tradition geworden und wird von den Besucherinnen und Besuchern immer wieder mit Begeisterung aufgenommen. Die Astronomische Gesellschaft Luzern und das Verkehrshaus führen diese Veranstaltung deshalb im Jahr 2026 zum 23. Mal durch.

Das Personal des Planetariums begleitet die Besucherinnen und Besucher in einer live kommentierten Schau durch das Jahr 2026 und veranschaulichen mittels der einzigartigen Möglichkeiten des Grossplanetariums die kommenden Himmelsereignisse wie Planetenlauf und Finsternisse, aber auch Highlights aus der Raumfahrt. Diese Vorführung bietet sowohl passionierten Sternenfreunden als auch interessierten Laien eine einmalige Gelegenheit, sich auf das Himmelsjahr 2026 einzustimmen.

28. Januar: GRAVITATIONSWELLEN: EIN NEUES FENSTER ZUR ERFORSCHUNG DES UNIVERSUMS

Referent: Prof. Dr. Philippe Jetzer, Uni Zürich, Durchführungsort: Raumschiff – Werkstatt für Astronomie, Dübendorf

Gravitationswellen eröffnen der Astronomie eine völlig neue Dimension. Sie wurden 1916 von Einstein vorhergesagt, aber erst 2015 erstmals nachgewiesen. Heute liefern sie einzigartige Informationen über Schwarze Löcher und andere kosmische Extremereignisse.

Im Vortrag zeigt Prof. Philippe Jetzer, wie Gravitationswellendetektoren auf der Erde (LIGO/Virgo) arbeiten und welche Fortschritte mit dem geplanten Weltraumobservatorium LISA der ESA zu erwarten sind. Als Mitglied der LISA-Mission und der LIGO-Kollaboration gibt er einen faszinierenden Einblick in die aktuelle Spitzenforschung.

Eine Anmeldung wird in jedem Fall empfohlen.

Von den Schweizer Hochschulen

UNI BE: Mars war zur Hälfte bedeckt von einem Ozean

Mithilfe von Bildern von Kameras auf Mars-Orbitern entdeckte ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern Strukturen auf dem Mars, die grosse Ähnlichkeiten mit klassischen Flussdeltas auf der Erde aufweisen. Es handelt sich um Spuren von Flüssen, die ihre Sedimente in einen Ozean eingetragen haben. Dies zeigt, dass der Mars vor etwa drei Milliarden Jahren ein «blauer Planet» gewesen ist.

Das Gebirge, aus welchem das Sediment auf den Deltas stammt. Das Gebirge hat eine ähnliche Landschaft wie ein Gebirgszug auf der Erde – mit tief eingeschnittenen Tälern.

© zvg

UNI GE: Tests concluants pour l’explorateur d’exoplanètes RISTRETTO

Conçus à l’UNIGE, des composants clés du nouveau spectrographe ont été testés avec succès. Ils permettront d’analyser la lumière de l’exoplanète Proxima b.

And here is the English version of the article.

Cette représentation d’artiste montre une vue de la surface de la planète Proxima b en orbite autour de la naine rouge Proxima du Centaure, l’étoile la plus proche du Système Solaire.

ESO/M. Kornmesser

ETH: Längste Beobachtung einer aktiven Sonnenregion

Im Mai 2024 tobte der stärkste Sonnensturm der letzten zwanzig Jahre. Ein internationales Team unter der Leitung der ETH Zürich hat ihn beobachtet. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, das Weltraumwetter nun besser voraussagen zu können.

Unsere Sonne dreht sich in etwa 28 Tagen einmal um ihre Achse. Von der Erde aus lassen sich deshalb aktive Regionen auf der Sonne nur bis zu zwei Wochen lang verfolgen. Dann rotieren sie aus unserem Blickfeld und bleiben zwei Wochen verborgen.

Die Raumsonde Solar Orbiter liefert Bilder der Sonne und beobachtet dabei auch deren Rückseite, die wir von der Erde aus nicht sehen können.

Bild: ESA / AOES

UNI ZH: Reise zum Urknall

Am CERN können Forschende an die Anfänge unseres Universums zurückreisen. Ben Kilminster konstruiert die präzisesten Teile der riesigen CERN-Detektoren, die das möglich machen – und er sucht in seiner Forschung nach Fehlern in den physikalischen Erklärmodellen.

Mit dem Large Hadron Collider am CERN können Bedingungen kurz nach dem Urknall rekonstruiert werden. Mit Detektoren, die UZH-Physiker Ben Kilminster entwickelt, und einem neuen Teilchenbeschleuniger könnten künftig weitere physikalische Rätsel gelöst werden.

Im Bild: CMS-Detektor am CERN/Bild: CERN

EPFL: Une nouvelle carte du cycle de vie stellaire

Des scientifiques de l’EPFL et de l’Institut d’astronomie Max Plank ont utilisé les données du satellite Gaia pour cartographier 35 000 étoiles variables dans 1200 amas stellaires. Ils révèlent ainsi de nouvelles méthodes pour suivre la vie des étoiles.

And here is the English version of the article.

Panorama de notre Voie lactée et des galaxies avoisinantes, basé sur les mesures de Gaia recensant près de 1,7 milliard d’étoiles

Crédit: ESA/Gaia/DPAC

Marc Eichenberger

Präsident

Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

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