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-> News aus Astronomie und Raumfahrt vom 06.02.2026

Astronomie

Beobachtungstipps im Februar

Planetenfreunde kommen im Februar auf ihre Kosten: Mit Merkur, Saturn und Venus sind drei Planeten am westlichen Abendhimmel zu sehen. Hinzu gesellt sich noch der helle Gasriese Jupiter im Südosten. Außerdem laden die Konstellationen des Winters zu einer Entdeckungsreise ein. Mit dem Sternbild Löwen macht sich im Osten schon ein Frühlingsbote bemerkbar.

Thema des Monats: Der «Da Vinci Glow» im Spätwinter und Frühjahr besonders intensiv

06. Februar: HEUTE AM HIMMEL

Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.

Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!

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Wie kosmische Strahlung eine Dunkelwolke ionisiert

Dunkelwolken erscheinen auf den ersten Blick wie ein Loch im All. Doch sie sind alles andere als das: Im Inneren dieser dichten Ansammlungen aus Gas und Staub entstehen neue Sterne. Nun konnte mithilfe des Weltraumteleskops James Webb erstmals gemessen werden, wie kosmische Strahlung diese Molekülwolken beeinflusst.

Die Dunkelwolke Barnard 68 liegt rund 500 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Schlangenträger.

Bild: ESO

Neue Theorie soll bessere Modellierung ferner Atmosphären ermöglichen

Um die Beobachtungen ferner extrasolarer Planeten und deren Atmosphären auszuwerten, bedarf es möglichst exakter theoretischer Modelle der Atmosphären. Bislang musste man sich hier mit vereinfachten Modellen begnügen, was die Analyse von Beobachtungen ungenau machte. Nun hat ein Physiker ein neue Theorie vorgestellt, die exaktere Auswertungen ermöglichen soll.

Die Atmosphären von extrasolaren Planeten, hier eine künstlerische Darstellung des Planeten HR8799e, könnten dank der neuen Theorie künftig genauer untersucht werden.

Bild: ESO / L. Calçada , CC BY 4.0

Ist das ein Exomond?

Im Sternsystem HD 206 893 wurde mithilfe astrometrischer Messungen ein Begleiter entdeckt, der sich um einen Braunen Zwerg bewegt. Kann man von einem Exomond reden? Oder ist das ein Planet im Umlauf um einen Braunen Zwerg? Sollte man von einem Doppelplaneten sprechen?

Ist das ein massereicher Exomond? Darüber lässt sich in Anbetracht der involvierten Massen im Sternsystem HD 206 893 trefflich streiten (Illustration). Der Hauptstern im Hintergrund wird von einem Braunen Zwerg mit 19,5 Jupitermassen begleitet, der astrometrischen Messungen zufolge wiederum einen Begleiter mit etwa der halben Jupitermasse hat.

© DR / Observatoire de Paris / Artist’s impression of the HD 206893 system (Ausschnitt)

Wie künstliche Intelligenz die Astronomie beschleunigt

Mit der wachsenden Flut astronomischer Daten gewinnen automatisierte Analyseverfahren mit künstlicher Intelligenz an Bedeutung. Ein Blick ins Archiv des Weltraumteleskops Hubble zeigt, dass selbst gut untersuchte Teleskopdaten noch einige Überraschungen bergen.

KI-Himmelsdurchmusterung | Die Kollage zeigt sechs der neu entdeckten Objekte mit einigen besonders auffälligen Erscheinungen: drei Gravitationslinsen mit verzerrten Bögen (oben Mitte, unten Mitte, unten rechts), eine Verschmelzung von Galaxien (oben rechts), eine Ringgalaxie (oben links) und eine Galaxie, die sich in keine bestehende Klassifikation fügen ließ (unten links).

© Image: NASA, ESA, David O’Ryan (ESA), Pablo Gómez (ESA), Mahdi Zamani (ESA/Hubble) / Astrophysical Anomalies from Hubble’s Archive; Bearbeitung: Spektrum der Wissenschaft (Ausschnitt)

Viele Flecken, starke Polarlichter

Zu Jahresbeginn legte die Sonnenaktivität etwas zu, indem einige zuvor inaktive Bereiche neue Fleckengruppen hervorbrachten. Eine auf die Erde gerichtete intensive Eruption am 18. Januar 2026 sorgte in den beiden folgenden Nächten über ganz Europa für Polarlichter. Erst in den letzten Januartagen wurde es vorübergehend ruhiger.

Viele kleine Flecken | Die Übersichtsaufnahme einer nahezu symmetrisch gesprenkelten Sonne gelang Frank Stefani am 21. Januar 2026. Er nutzte einen Refraktor des Typs Askar FRA 500 und eine Astrokamera ZWO ASI 53MC Pro.

© Frank Stefani (Ausschnitt)

APOD: Astronomy Picture of the Day

Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurückreicht.

Supernova Remnant Cassiopeia A

Image Credit NASAESACSASTScI; D. Milisavljevic (Purdue University), T. Temim (Princeton University), I. De Looze (University of Gent)

AES Andes announces cancellation of INNA, the industrial complex planned near Paranal

AES Andes announced that it will step back from the megaproject INNA, planned to be located near the European Southern Observatory’s (ESO’s) Paranal Observatory. ESO welcomes this announcement and expects that the project will be withdrawn from Chile’s Environmental Assessment Service (SEA) soon, which would formally confirm INNA is not going ahead.

Cerro Paranal and the Milky Way above it.

Credit: A. Ghizzi Panizza/ESO

Schlüsseltechnologie für das Einstein-Teleskop erreicht nächsten Meilenstein

Das Einstein-Teleskop (ET) ist Europas künftiges Gravitationswellen-Observatorium. Schlüsseltechnologien für ET werden an der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung ETpathfinder in Maastricht auf Herz und Nieren getestet. Dazu gehört eine neuartige Laserquelle aus Hannover. Die Laserquelle wurde gemeinsam am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und an der Leibniz Universität Hannover entwickelt. Ihr Licht wird nun erstmals im Vakuumsystem der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung ETpathfinder in Maastricht eingesetzt.

Forschende bauen die Laserquelle aus Hannover am neuen Standort bei ETpathfinder auf.

S. Hild/ETpathfinder

New Kreutz Comet C/2026 A1 May Dazzle

A distant Kreutz comet heading our way may grow a glorious tail in April.

Want to see a comet watcher’s eyes light up? Tell them that a new Kreutz comet has been discovered. Some of the most magnificent „broom stars“ in history were members of the Kreutz gang. Examples include the Great Comets of 1843 and 1882, and more recently, Ikeya-Seki (C/1965 S1) and Lovejoy (C/2011 W3). All became stunning objects with spectacular tails around the time of their perihelion passages. The newest discovery, C/2026 A1 (MAPS), is generating lots of excitement.

And here is an article on space.com on the same topic.

Glowing a striking turquoise from diatomic carbon (C2) emission, Kreutz comet C/2026 A1 (MAPS) was only at magnitude 17 when this photo was taken on Jan. 17th. The comet will remain relatively dim except for a few days centered on its April 4th perihelion, when it may reach negative magnitudes for several hours.

Gerald Rhemann and Michael Jaeger

Why did Earth’s greenhouse age end?

Experts think that a drop in the amount of calcium in the sea caused our planet to cool.

Sixty-six million years ago, Earth was a tropical greenhouse. Today, it’s an ice-capped world. And an international team of experts led by the University of Southampton think they know why. Their new study shows that Earth’s massive drop in temperature after the dinosaurs went extinct could have been caused by a large drop in calcium levels in the ocean.

The end of Earth’s so-called greenhouse age corresponded to the end of the age of dinosaurs. But it wasn’t because an asteroid struck our planet.

Credit: University of Southampton

What happens if Earth stops rotating?

We would experience extreme winds, flooding, and more — most things on Earth would be almost immediately destroyed.

I will assume you’re referring to what would happen if Earth stopped rotating all at once, without any gradual reduction in velocity. In that event, most things on Earth would be almost immediately destroyed.

Timelapse photography of star trails is a visual reminder of Earth’s rotation. We can’t feel the movement because the velocity is consistent, but we would immediately feel the catastrophic effects if that spin were to stop.

Credit: Alan Dyer

The asteroid that killed the dinosaurs was a bit selective

The event that wiped out the giant lizards caused only a small drop in shark and ray species.

A groundbreaking new study using artificial intelligence (AI) has revealed that the asteroid strike that wiped out the dinosaurs 66 million years ago caused only a modest decline in shark and ray species. The findings contradict previous theories of how severely the event affected life in the oceans.

This graphic shows the diversity of shark and ray species throughout the past 145 million years. The vertical axis, “Species diversity,” refers to the number of species of these two animals in the oceans.

Credit: Dr. Catalina Pimiento

Could a toxic chemical in Mars dirt help us build a Red Planet base?

If these new experiments can be replicated on Mars, astronauts could build habitats there using on-site resources.

Surprisingly, a toxic compound found on Mars could help bacteria produce brick-like substances that could be used to assemble habitats on the Red Planet.

Future Mars settlers will need to rely on local resources such as the planet’s dirt to make a colony sustainable on the Red Planet.

Image credit: NASA/JPL-Caltech

Astrophotographer captures the ‚Flaming Star Nebula‘ ablaze in deep-space

Ionized clouds give the impression of flames surrounding the star AE Aurigae.

Astrophotographer Greg Meyer has captured a magnificent view of the Flaming Star Nebula blazing in the night sky some 1,500 light-years from Earth in the constellation Auriga, the Charioteer.

The „Flaming Star Nebula“ captured by astrophotographer Greg Meyer.

Image credit: Greg Meyer

This supermassive black hole jet is more powerful than the Death Star’s laser: ‚Planets are going to be destroyed‘

It’s nicknamed Jetty McJetface.

A jet of charged particles moving at almost the speed of light, made from the remnants of a star that was brutally ripped apart by a supermassive black hole, has been found to be one of the most luminous, energetic events astronomers have ever witnessed in the universe.

An artistic representation of a tidal disruption event, or a black hole shredding a star.

Image credit: DESY, Science Communication Lab

Does dark matter actually exist? New theory says it could be gravity behaving strangely

„It highlights gravity’s possible hidden complexity and invites a reevaluation of where dark matter effects originate.“

New research suggests that dark matter, the universe’s most puzzling and mysterious substance, may not exist. But removing dark matter from our cosmological models could hinge on the possibility that gravity behaves differently on very large scales, one scientist says.

The galaxy Messier 33, according to competing models of the universe (left), with a dark matter halo (right) without a bubble of this mysterious „stuff“.

Image credit: ESO/S. Brunier

Nearby star’s massive eruption could help astronomers unlock secret of superflares

It’s a tough trick to catch a cosmic firework just as it explodes.

The universe is a really big place, full of transient events that flash into existence and then fade away quickly. We often see the aftermath, the lingering glow. But the very moment of ignition, that initial burst of energy? That’s like trying to photograph a lightning strike without knowing where it will hit. Astronomers are really clever, and they’ve concocted new ways to do just that. They use a global network of telescopes, always watching the skies.

Artist’s illustration of a superstorm erupting from the sun.

Image credit: NASA’s Goddard Space Flight Center/Genna Duberstein

Raumfahrt

Neues Kontrollzentrum für astronautische Raumfahrt in Oberpfaffenhofen

Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen wird in den kommenden Jahren das Human Exploration Control Center entstehen, von dem aus künftig astronautische und robotische Missionen zu Mond und Mars überwacht werden sollen. Dazu wird das bestehende Kontrollzentrum ausgebaut und ein neues Gebäude errichtet. Bayern fördert den Bau mit 58 Millionen Euro.

So könnte das Lunar Gateway im Mondorbit einmal aussehen.

Bild: NASA / Alberto Bertolin

Neue Lasertechnologie zur Treibhausgasüberwachung aus dem All

Mithilfe eines hybriden Ansatzes wollen Forschende im Rahmen des EU-Projekts HALLOA ein robustes Lasersystem für die Überwachung von Treibhausgasen aus dem Weltraum entwickeln. Ziel des Projekts ist es, präzise Daten für ein besseres Klimaverständnis zu liefern und gleichzeitig Europas technologische Eigenständigkeit zu stärken.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH testen im Projekt HALLOA einen Laserfaserverstärker und andere Komponenten auf Weltraumtauglichkeit.

Foto: LZH

Artemis II startet frühestens am 6. März

Wegen Problemen während des Test-Countdowns Anfang Februar verschiebt sich der Start von Artemis II um mindestens vier Wochen. Unter anderem gab es Schwierigkeiten mit dem flüssigen Wasserstoff beim Befüllen der riesigen Trägerrakete SLS.

Und hier ein Beitrag auf spaceflightnow.com zum gleichen Thema.

Muss noch warten: Das nächste Startfenster für die Mondmission Artemis II öffnet sich ab dem 6. März 2026. Der Grund sind Probleme beim Test-Countdown Anfang Februar.

© NASA/Joel Kowsky (Ausschnitt)

FAA warns ‘catastrophic’ spaceflight mishaps pose threat to aircraft

Safety Alert for Operators (SAFO) tells pilots to use ‘extreme caution’ when flying through predetermined hazard areas.

The FAA has warned pilots to be prepared to “exercise extreme caution” when flying below the trajectory of commercial spacecraft — some of which have the potential for “catastrophic failures resulting in debris fields.”

SpaceX’s Starship rocket suffered multiple failures during 2025 test flights, raising concern among pilots represented by the Air Line Pilots Association.

Credit: SpaceX

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Februar 2026

Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.

Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/

11. Februar: Weltraumtag an der FHNW

Unter dem Motto „Willkommen auf einer Reise ins All“ öffnet die FHNW ihre Türen und zeigt aktuelle Raumfahrt-Projekte, an denen sie in internationalen Missionen beteiligt ist.

Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung mit spannenden Einblicken in Forschungsprojekte wie SMILE, EUCLID, STIX, das Radioteleskop-Projekt SKA sowie den preisgekrönten FHNW Mars Rover.

Programm-Highlights

  • 16.30–17.15 Uhr
    Begrüssung und Ausstellung ausgewählter Projekte der Hochschule für Informatik und der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW
  • 17.15–17.45 Uhr
    Vortrag von Juliette Wicki (ESA): „Arbeiten bei der ESA – wie schafft man das?“
  • 18.15 Uhr
    Filmaufführung „Space Tourists“ im Kino Odeon Brugg (Tickets müssen separat erworben werden)

Das detaillierte Programm kann hier heruntergeladen werden: https://events.sag-sas.ch/wp-content/uploads/2026/02/weltraumtag.pdf

18. Februar: WARUM ERFORSCHEN WIR DEN MARS?

Referent: Prof. Nikolaus Kuhn, Durchführungsort: Raumschiff – Werkstatt für Astronomie, Dübendorf

Nikolaus Kuhn ist Professor für Physiogeographie und Umweltwandel an der Universität Basel. Seine Forschung konzentriert sich auf Trockengebiete – auf der Erde und in den Marslandschaften.

Als Experte für die Prozesse, welche die Oberfläche der Erde, aber auch die anderer Planeten formen, verfügt er über langjährige Erfahrung in der Erforschung der Folgen von Klima- und Landnutzungswandel. Zur Erforschung von Prozessen wie Abfluss und Erosion hat er Versuche entwickelt, die während Parabelflügen die Verhältnisse auf dem Mars simulieren. Er bringt diese Expertise auch in das Science Team der ExoMars Mission der ESA ein.

In seinem Vortrag befasst er sich mit der Frage, warum wir den Mars erforschen aus Sicht eines Geowissenschaftlers und versucht zu erläutern, was wir vom Mars über die Erde lernen können.

Eine Anmeldung wird in jedem Fall empfohlen.

Von den Schweizer Hochschulen

UNI BE: Streifen auf dem Merkur zeigen: Merkur ist kein «toter Planet»

Eine Studie der Universität Bern entdeckt helle Streifen auf dem Merkur, die vermutlich durch das Ausgasen von flüchtigen Stoffen entstehen. Dies deutet darauf hin, dass Merkur nicht ein toter Planet ist, sondern geologisch aktiv sein könnte.

Helle Streifen auf dem Merkur könnten bedeuten, dass der Planet geologisch aktiv ist. Das Bild wurde von MESSENGER am 10. April 2014 aufgenommen.

© NASA/JHUAPL/Carnegie Institution of Washington (Ausschnitt)

EPFL: L’EPFL contribue à une carte très précise de la matière noire

Des scientifiques du Jet Propulsion Laboratory de la NASA, de l’université de Durham et de l’EPFL ont créé l’une des cartes de la matière noire les plus détaillées à ce jour, à partir des observations du télescope spatial James Webb. L’étude révèle comment la matière noire invisible s’entremêle avec les galaxies et les amas de galaxies que nous pouvons observer, offrant ainsi un aperçu sans précédent de la structure cosmique qui a façonné l’Univers.

And here is the English version of the article.

Contenant près de 800 000 galaxies, cette image prise par le télescope spatial James Webb de la NASA est superposée à une carte de la matière noire, représentée en bleu. Les chercheurs ont utilisé les données de Webb pour trouver cette substance invisible grâce à son influence gravitationnelle sur la matière ordinaire.

NASA/STScI/J. DePasquale/A. Pagan

ETH: Drei neue Forschungsschwerpunkte für die ETH Zürich

Der Bund bewilligt sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS). Diese Programme stärken langfristig zentrale Schlüsselforschungsgebiete in der Schweiz.

Die ETH Zürich leitet mit «Genesis», «Precision» und «CLIM+» drei der sechs bewilligten NFS und sieht darin eine grosse Chance für Ausbildung, Spitzenforschung sowie den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft.

«Genesis» untersucht die Entstehung des Lebens als schrittweisen Übergang von unbelebter Materie zu Organismen.

Moderne Stromatolithe in der Laguna Negra, Argentinien. Stromatolithe – geschichtete Gesteinsstrukturen, die von komplexen mikrobiellen Gemeinschaften aufgebaut werden – stellen die frühesten fossilen Zeugnisse des Lebens auf der Erde dar. Einige Formationen sind über 3,5 Milliarden Jahre alt.

Bild: Sylvie Bruggman / Universität Lausanne

UNI ZH: Reise zum Urknall

Am CERN können Forschende an die Anfänge unseres Universums zurückreisen. Ben Kilminster konstruiert die präzisesten Teile der riesigen CERN-Detektoren, die das möglich machen – und er sucht in seiner Forschung nach Fehlern in den physikalischen Erklärmodellen.

Mit dem Large Hadron Collider am CERN können Bedingungen kurz nach dem Urknall rekonstruiert werden. Mit Detektoren, die UZH-Physiker Ben Kilminster entwickelt, und einem neuen Teilchenbeschleuniger könnten künftig weitere physikalische Rätsel gelöst werden.

Im Bild: CMS-Detektor am CERN/Bild: CERN

UNI GE: Tests concluants pour l’explorateur d’exoplanètes RISTRETTO

Conçus à l’UNIGE, des composants clés du nouveau spectrographe ont été testés avec succès. Ils permettront d’analyser la lumière de l’exoplanète Proxima b.

And here is the English version of the article.

Cette représentation d’artiste montre une vue de la surface de la planète Proxima b en orbite autour de la naine rouge Proxima du Centaure, l’étoile la plus proche du Système Solaire.

ESO/M. Kornmesser

Marc Eichenberger

Präsident

Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

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