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-> News aus Astronomie und Raumfahrt vom 15.05.2026

Astronomie

Beobachtungstipps im Mai

Es ist Frühling, auch am Himmel, der von den typischen Frühlingssternbildern geprägt ist. Sogar erste Hinweise auf den kommenden Sommer lassen sich bereits entdecken. Venus und Jupiter bleiben auch im Mai die Hauptattraktionen am Abendhimmel nach Sonnenuntergang. Merkur gesellt sich ab dem 25. tief am Westhimmel dazu. Saturn und Mars tauchen kurz vor Sonnenaufgang wieder am Morgenhimmel auf, begleitet von einem Halbmond, und Komet Tempel 2 wird immer heller.

Thema des Monats: «Blue Moon» und andere «farbige» Vollmonde

15. Mai: HEUTE AM HIMMEL

Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.

Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!

Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.

Altes antarktisches Eis und die Bewegung des Sonnensystems

Unser Sonnensystem durchquert derzeit die Lokale Interstellare Wolke, eine Region aus stark verdünntem Gas und Staub zwischen den Sternen. Dabei sammelt die Erde ständig Eisen-60 auf, ein seltenes radioaktives Isotop des Eisens, das bei Sternexplosionen entsteht. Dank der Analyse von zehntausenden Jahre altem antarktischem Eis wurde dieses Szenario nun bestätigt.

Weg des Sonnensystems durch die Lokale Interstellare Wolke. Das Profil der Wolke findet sich als interstellarer Fingerabdruck im antarktischen Eis wieder.

Bild: B. Schröder / HZDR /  NASA / Goddard / Adler / U. Chicago / Wesleyan

Auto-Tune für Gravitationswellendetektoren

Die LIGO-Virgo-KAGRA-Kollaboration hat erstmals erfolgreich eine neue Methode getestet, die die Empfindlichkeit ihres internationalen Netzwerks von Gravitationswellen-Detektoren verbessert. Das Verfahren ähnelt der in der Musikproduktion verwendeten automatischen Tonhöhenkorrektur Auto-Tune und erlaubt das Aufspüren falsch kalibrierter Laserinstrumente.

Und hier die Pressemitteilung des MPI für Gravitationsphysik zum gleichen Thema.

Künstlerische Darstellung von astrophysikalischer Kalibrierung.

Foto: Carl Knox, OzGrav / Swinburne

Wie aus unbelebter Natur Leben werden kann

Wie entsteht Leben? Eine unlängst vorgestellte Studie hat sich mit der Frage befasst, wie aus einfachen Bausteinen über viele Zwischenschritte Systeme entstehen, die Informationen speichern, sich replizieren und schließlich Funktionen ausführen können. Die Untersuchung wirft einen neuen Blick auf den Übergang von der unbelebten zur belebten Natur.

Die polaren Wassermoleküle sorgen dafür, dass sich die DNA als Doppelhelix bildet mit den apolaren Elementen innen und den polaren außen.

Bild: Markus Bernards / ChatGPT

Dunkle Materie: Auf der Spur der geheimnisvollen Z’-Bosonen

Seit vielen Jahren sucht die Astronomie und Teilchenphysik nach Partikeln der Dunklen Materie. Eine jetzt vorgestellte Studie liefert nun neue Erkenntnisse zu bisher unerforschten Dunkle-Materie-Kandidaten und auch über einige Teilchen, über deren Existenz bislang nur spekuliert wurde, da sie nicht im Standardmodell der Teilchenphysik enthalten sind.

Das Hubble Ultra Deep Field – trotz der Galaxienvielfalt ist der größte Teil der Materie im Universum unsichtbar.

Bild: NASA, ESA und S. Beckwith (STScI) und das HUDF Team

Deutsche Institute beteiligen sich an der Zwicky Transient Facility

In Görlitz entsteht gerade das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA). Nun ist das neue Forschungszentrum offiziell der Zwicky-Transient-Facility-Partnerschaft beigetreten. Zusammen mit weiteren Partnern in Deutschland will man die einmaligen Daten zu plötzlich auftretenden Phänomen am Himmel für die eigenen Forschungen nutzen.

ZTF-Aufnahme eines Nebels im Sternbild Orion.

Bild: Caltech Optical Observatories

Rätsel um massereiche Schwarze Löcher gelöst

In einem bestimmten Massenbereich dürften Schwarze Löcher theoretisch gar nicht entstehen – dennoch finden sich viele Exemplare dieser Art. Eine neue Erklärung anhand von Gravitationswellendaten löst das Dilemma auf.

Und hier ein Beitrag auf space.com zum gleichen Thema.

Kugelsternhaufen sind mit ihrer hohen Sterndichte Ursprung vieler massereicher Schwarzer Löcher. Dieses Exemplar mit dem Namen NGC 6388 befindet sich im Sternbild Skorpion.

© ESO, F. Ferraro (University of Bologna) / Der Kugelsternhaufen NGC 6388, aufgenommen von der Europäischen Südsternwarte / CC BY 4.0 (Ausschnitt)

Tests der allgemeinen Relativitätstheorie mit neuen Gravitationswellen-Beobachtungen

Die LIGO-Virgo-KAGRA-Kollaboration hat die Gültigkeit der allgemeinen Relativitätstheorie überprüft. Dazu verwendeten die Forschenden einen erweiterten Datensatz, der 42 neue, klar beobachtete Verschmelzungen von Schwarzen Löchern umfasst.

Künstlerische Darstellung der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher.

© LIGO/Caltech/MIT/Sonoma State (Aurore Simonnet)

A Black Hole’s Puzzling X-Ray Bursts

In 2019, a supermassive black hole in a galaxy 300 million light-years away woke up. Now, it’s puzzling astronomers with an unexpected slowdown in its X-ray bursts.

This digital illustration shows a stellar-mass object crashing through the accretion disk surrounding a supermassive black hole. This is one of several scenarios that could produce the repeated X-ray bursts from the galaxy SDSS J133519.91+072807.4.

Image credit: ESA

APOD: Astronomy Picture of the Day

Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurückreicht.

R3 PanSTARRS: An Orion Comet

Image Credit & Copyright: Chester Hall-Fernandez

Webb Telescope Reveals Brown Dwarfs Masquerading as Early Galaxies

Two objects that appeared to be galaxies residing in a universe about 150 million years old turn out to be brown dwarfs in the Milky Way.

Webb has imaged the Bullet Cluster, a galaxy cluster in Carina, a couple times over the past two years. The light from the cluster’s galaxies has traveled 3.8 billion years to Earth. Among these galaxies are two fainter objects, initially suspected to be far more distant galaxies. But follow-up data showed that they are instead foreground objects — old and cold brown dwarfs traveling through the Milky Way Galaxy just over 1,000 light-years away.

Image credit: NASA /ESA / CSA / STScI; Science: James Jee (Yonsei University / UC Davis), Sangjun Cha (Yonsei University), Kyle Finner (IPAC / Caltech)

3I/ATLAS came from a strange, cold world

New analysis of ALMA observations of interstellar comet 3I/ATLAS show its water carries a chemical signature pointing to a colder, more distant origin than any comet ever measured.

We already knew interstellar comet 3I/ATLAS came from somewhere far beyond our solar system. Now scientists have more information on how alien that somewhere really is — a corner of the universe colder than, less irradiated than, and chemically distinct from the conditions that shaped our home.

Water sampled from 3I/ATLAS (left) has 30 times the concentration of deuterated water molecules that Earth’s oceans do (right), as shown in this illustrated comparison.

Credit: NSF/AUI/NSF NRAO/M. Weiss

10 great spring binocular sights

When the weather begins to warm, get your sky-fix by grabbing your binoculars.

Winter hibernation is officially over. Spring has arrived. Warmer nights make this a great time to pull out your binoculars and enjoy everything the season offers.

Spiral galaxy M106 in the constellation Canes Venatici the Hunting Dogs sits among a triangle of stars (out of view in this image) your binoculars will show easily.

Credit: .Tzetze. (Flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

We still can’t see dark matter. But what if we can hear it?

Black holes smashing together may churn dark matter „butter,“ scientists say.

The most mysterious and yet ubiquitous stuff in the cosmos, dark matter is effectively invisible. This is simply because it doesn’t interact with light. But what if instead of trying to see dark matter, scientists attempted to hear it instead?

An illustration shows two colliding black holes flanked by dark matter.

Image credit: Robert Lea (created with Canva)

What’s that bright light after sunset? Venus is dazzling the evening sky right now

As dazzling Venus dominates the evening sky, May is the perfect moment to start a months-long love affair with the brightest planet.

„What’s that bright light in the sky?“ a friend messaged me the other evening. „Venus,“ I replied, without thinking about it. There was a pause, then: „How can you tell? And why is it suddenly so bright?“

As dazzling Venus dominates the evening sky, May is the perfect moment to start a months-long love affair with the brightest planet.

Image credit: Arman Taran (Unsplash)

Raumfahrt

Raumsonde Psyche passiert den Mars

Am 15. Mai 2026 (also heute!) wird sich die Raumsonde Psyche dem Mars bis auf 4500 Kilometer annähern, um Schwung zu holen für die Reise zum gleichnamigen Asteroiden Psyche. Sie wird dabei Bilder und Messdaten vom Roten Planeten zur Erde übermitteln.

Und hier Beiträge auf space.com (1) und space.com (2) zum gleichen Thema.

Am 15. Mai 2026 dient der Rote Planet als Sprungbrett zum Asteroiden Psyche, wenn sich die gleichnamige NASA-Raumsonde bis auf 4500 Kilometer dem Roten Planeten annähert. Sie soll dabei Tausende von Bildern zur Erde übermitteln; die ersten Bilder sind schon jetzt verfügbar. Diese Aufnahmen stammen jedoch vom Weltraumteleskop Hubble.

© NASA, ESA, STScI; Image Processing: Joseph DePasquale (STScI) / Mars Near Opposition 2024 (Ausschnitt)

SpaceX Booster Will Hit the Moon This August

The imminent lunar impact of a SpaceX Falcon 9 rocket booster highlights the growing amount of space debris near the Moon.

Things are getting crowded up there, even beyond low-Earth orbit: On August 5th, a discarded SpaceX Falcon 9 upper stage is expected to strike the Moon. Bill Gray at Project Pluto announced the imminent impact and maintains an extensive page on the event.

The SpaceX Falcon 9 Stage 2 upper stage.

Image credit: SpaceX

NASA shares new details on Artemis 3 pre-lunar landing mission

Hot on the heels of Artemis 2’s success, NASA reveals updates to the mission architecture for the upcoming Artemis 3 test flight.

Following the roaring success of NASA’s Artemis 2 mission, the space agency is devising plans for a final test flight before attempting to land the first humans on the Moon in decades, as soon as 2028.

And here is an article on space.com on the same topic.

NASA’s Artemis 2 Space Launch System (SLS) rocket and Orion capsule sit atop a mobile launcher at Kennedy Space Center in Florida in March 2026.

Credit: NASA/Jim Ross

SpaceX targets May 19 for debut of Starship Version 3, Launch Pad 2

SpaceX is now targeting no earlier than Tuesday, May 19, for the long awaited debut of the third major iteration of its Starship-Super Heavy rocket. The announcement came the day after it completed an integrated tanking test on Monday.

The mission, dubbed Flight 12, will not only be the first launch of what is collectively referred to as Starship V3, but also the first launch from Pad 2, the updated version of the launch infrastructure supporting both launch and catch capabilities. Starship V3 will also use a new iteration of the Raptor engines, referred to as Raptor 3 engines.

And here are articles on space.com (1) and space.com (2)on the same topic.

SpaceX’s first Starship V3 rocket stands at Launch Pad 2 prior to a fueling demonstration on Monday, May 11, 2026.

Image: SpaceX

NASA’s Perseverance rover is positively glowing in its new selfie on Mars

The Perseverance Mars rover poses against a dramatic backdrop of ancient Martian terrain in a new selfie.

NASA’s Perseverance rover pauses along the western rim of Mars‘ ancient Jezero Crater in a striking new image, taking in sweeping rocky cliffs and windswept terrain stretching across the Red Planet’s rugged landscape.

NASA’s Perseverance rover captured this selfie along the western rim of Jezero Crater on March 11, 2026, while exploring ancient rocky terrain in the „Lac de Charmes“ region of Mars.

Image credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS

Will Starship launch from foreign shores? SpaceX ‚constantly exploring‘ options for megarocket liftoff sites

„It’s no secret that we intend to launch Starship a lot, targeting thousands of flights per year. That cadence will require the ability to launch from many different locations.“

Starship launches could soon be an international affair.

SpaceX revealed on Tuesday (May 12) that it’s hunting for additional launch sites for Starship, the giant rocket it’s developing to help humanity settle the moon and Mars, among other tasks.

SpaceX’s Starship megarocket on the launch pad at Starbase, in South Texas.

Image credit: SpaceX via Twitter

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Mai 2026

Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.

Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/

15. – 17. Mai: AOAsky-WTT trifft Frühlingsteleskoptreffen

Geniessen Sie den Sternenhimmel auf 1444 m.ü.M. in seiner vollen Pracht. Auf einem grossen Platz beim Berghotel Langis finden Sie genügend Raum, um Ihr Teleskop aufzustellen. Hier können Sternenfreunde in Ruhe den nächtlichen Berghimmel betrachten. Sei es durch das eigene Instrument oder das des Kollegen, welches einem die prächtigen Objekte am Himmelszelt näher bringt.

Die Kälte und den Hunger besiegen Sie mit dem Berghotel Langis. Eine Pause bei warmem Speis und Trank wird Sie zu weiteren Spaziergängen am Himmel inspirieren.

Im Frühling ist die Zufahrtsstrasse zum Berghotel Langis mit dem Auto bequem befahrbar. Ihre Instrumente können Sie also bis zum Beobachtungsplatz heranführen.

Das Treffen beginnt am späten Freitagnachmittag und geht bis ca. Sonntagmorgen. Natürlich ist es möglich auch erst am Samstag anzureisen oder nur eine Nacht zu bleiben, ganz nach Belieben.

Eine Anmeldung ist erwünscht -> Email an: verein@aoasky.ch

22. Mai: Der NFS PlanetS kommt nach 12 bemerkenswerten Jahren zu einem Ende

Durchführungsort: Kursaal, Bern

Am Freitag, den 22. Mai 2026, treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Nationalen Forschungsschwerpunkts NFS PlanetS im Kursaal in Bern, um die Errungenschaften und Erfolge der Schweizer Planetenforschungsgemeinschaft in den letzten 12 Jahren zu feiern. Der NFS PlanetS, der vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert wird und an dem die Universität Bern, die Universität Genf, die Universität Zürich und die ETH Zürich beteiligt sind, hat seit seiner Gründung im Jahr 2014 viele aussergewöhnliche Kooperationen und Forschungsprojekte ermöglicht. Der NFS PlanetS wird Ende Mai abgeschlossen und das neue Swiss Institute for Planetary Sciences (SIPS) ins Leben gerufen.

22. Mai: Warum suchen wir nach Leben auf dem Mars?

Referent: Prof. Dr. Nikolaus J. Kuhn, Department of Environmental Science Universität Basel
Durchführungsort: Uni Zürich, Hauptgebäude

Der Mars hat sich im Laufe seiner Geschichte weniger verändert als die Erde. Er bewahrt deshalb bis heute Bedingungen, die auf der frühen Erde geherrscht haben könnten und ist daher ein einzigartiger Ort um zu verstehen, wie Leben überhaupt entstehen kann.

Nikolaus Kuhn, Professor für Physiogeographie und Umweltwandel stellt in seinem Vortrag den aktuellen Stand der Forschung zu Umwelt und der Suche nach Leben auf dem Mars vor, einschliesslich des Beitrags seiner Gruppe zur ExoMars Mission der ESA.

Image Credit: NASA/USGS

Von den Schweizer Hochschulen

UNI BE: «Forschung ist eine langfristige Investition.»

Die Astrophysikerin und Managerin der CHEOPS Weltraummission Andrea Fortier, erforscht ferne Planeten. Im Video erklärt sie, warum Forschung eine Investition in die Zukunft ist, die letztlich allen zugute kommt.

Dr. Andrea Fortier ist stellvertretende Direktorin des Center for Space and Habitability (CSH) und Studiengangsleiterin des neuen Masters in Weltraumwissenschaften und Astronomie an der Universität Bern.

Video: Nevio Heimberg / Fotografie: Dres Hubacher 

UNI GE: Le satellite DAMPE éclaire l’origine des rayons cosmiques

La mission internationale d’observation des rayons cosmiques, incluant l’UNIGE, révèle une caractéristique clé de ces rayons, marquant une avancée majeure pour comprendre leur origine.

And here is the English version of the article.

Les rayons cosmiques sont principalement composés de protons mais aussi de noyaux d’hélium, de carbone, d’oxygène et de fer.

© Chinese Academy of Science

EPFL: L’EPFL contribue à déterminer le rythme d’expansion de l’Univers

Une collaboration internationale, à laquelle participent des chercheurs de l’EPFL, fait état de la mesure directe la plus précise de la constante de Hubble, réalisée à l’aide d’un réseau de mesures de distance mis en place par la communauté scientifique et conçu pour réduire les biais et vérifier la cohérence entre les différentes méthodes.

And here is the English version of the article.

L’analogie du « plan de métro » pour le réseau de distance local. D’après Casertano et al., 2025.

 Illustration de Fabio Crqmeri, ISSI.

UNI ZH: Reise zum Urknall

Am CERN können Forschende an die Anfänge unseres Universums zurückreisen. Ben Kilminster konstruiert die präzisesten Teile der riesigen CERN-Detektoren, die das möglich machen – und er sucht in seiner Forschung nach Fehlern in den physikalischen Erklärmodellen.

Mit dem Large Hadron Collider am CERN können Bedingungen kurz nach dem Urknall rekonstruiert werden. Mit Detektoren, die UZH-Physiker Ben Kilminster entwickelt, und einem neuen Teilchenbeschleuniger könnten künftig weitere physikalische Rätsel gelöst werden.

Im Bild: CMS-Detektor am CERN/Bild: CERN

ETH: Die Erde entstand aus lokalen Bausteinen

Planetenforscher der ETH Zürich zeigen, dass das Material, aus dem die Erde gemacht ist, ausschliesslich aus dem Inneren unseres Sonnensystems stammt. Das wirft auch ein neues Licht auf die Entstehungsgeschichte unseres Planeten.

Etwa so könnte es bei der Entstehung der Erde in unserem Sonnensystem ausgesehen haben. Geburt von zwei Planeten (beige Punkte) in einer protoplanetaren Scheibe um den jungen Stern WISPIT 2.

Bild: ESO / C. Lawlor, R. F. van Capelleveen et al. / Creative Commons BY 4.0

Marc Eichenberger

Präsident

Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

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