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-> News aus Astronomie und Raumfahrt vom 26.06.2026

Astronomie

Beobachtungstipps im Juni

Im Juni beginnt der Sommer, die Temperaturen steigen und die Nächte sind am kürzesten. Unser Nachbarplanet Venus ist weiterhin strahlender Abendstern und bekommt in der ersten Monatshälfte Gesellschaft vom Merkur. Der Gasriese Jupiter gibt seine Abschiedsvorstellung am Abend, Saturn ist in der zweiten Nachthälfte zu beobachten. Ansonsten locken die Schönheiten des Sommerhimmels.

Thema des Monats: Wenn Planeten «hintereinander» stehen

26. Juni: HEUTE AM HIMMEL

Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.

Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!

Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.

Sonnenfinsternis am 12. August: Wo ist der Horizont frei?

Ein in der Schweiz lebender Sonnenuntergangs-Enthusiast hat ein kostenloses Tool entwickelt, das den Horizont europaweit mit einer Auflösung von 30 Metern analysiert und zeigt, wo der Blick nach Westen frei ist. Ursprünglich wurde es entwickelt, um die besten Standorte für Sonnenuntergänge zu finden, nun wurde es um einen Sonnenfinsternismodus erweitert.

Eine besonders nützliche Funktion: Man kann die besten Standorte im Umkreis von beliebig vielen Kilometern um die eigene Position suchen lassen.

Kartenausschnitt des Sunset Atlas Tools mit dem Sonnenfinsternisverlauf vom 12. August eingeblendet. 

Bild: Marc Eichenberger

Die Spuren kosmischer Explosionen

Das Dresdner Projekt SUPREME wird in den kommenden Jahren mit drei Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat gefördert. Ziel von SUPREME ist es, die Geschichte naher kosmischer Explosionen der vergangenen 500 Millionen Jahre zu rekonstruieren und besser zu verstehen, wie die schwersten Elemente im Universum entstehen.

Freut sich über die Förderung seines Projekts SUPREME durch den ERC: Prof. Anton Wallner, Leiter der Abteilung Beschleuniger-Massenspektrometrie und Isotopenforschung am HZDR.

Foto:  Oliver Killig / HZDR

Detaillierter Blick auf Asteroid Donaldjohanson

Der Vorüberflug der NASA-Sonde Lucy an Asteroid (52246) Donaldjohanson im Jahr 2025 gewährte der Wissenschaft einen ganz neuen Blick auf den ungewöhnlichen Binärkörper, der die Sonne in 358 Millionen Kilometer Entfernung in 3,7 Jahren umkreist. Offenbar war auf dem rund 8,8 Kilometer großen Asteroiden früher sogar Wasser vorhanden.

Und hier zwei Beiträge auf spektrum.de und space.com zum gleichen Thema von der vergangenen Woche.

Asteroid (52246) Donaldjohanson aus 960 Kilometer Entfernung, aufgenommen von der NASA-Sonde Lucy während ihres Vorbeiflugs am 20. April 2025. Der Asteroid ist mit einer Längsausdehnung von acht Kilometer größer als erwartet wurde.

Bild: NASA / Goddard / SwRI / JHU-APL

Wie sich Lebensspuren auf dem Mars finden lassen könnten

Ab 2030 soll der ESA-Rover Rosalind Franklin auf dem Mars nach Überresten von Leben suchen. Jetzt hat ein Forschungsteam im irdischen Labor erfolgreich nachvollzogen, wie das mit Bordmitteln auf dem Mars gelingen kann. Als Testmaterial diente eine Meteoritenprobe. Dabei stellten sie auch etwas Unerwartetes fest.

Künstlerische Darstellung des ESA-Marsrovers Rosalind Franklin auf dem Mars.

Bild: ESA / ATG medialab

Wie alt ist der älteste Einschlagkrater der Welt?

Fachleute streiten um die Reste einer kosmischen Kollision: Einst schlug ein Himmelskörper in Westaustralien ein. Doch wie groß ist der Krater? Und vor allem: Wann entstand er?

Und hier ein Beitrag auf space.com zum gleichen Thema.

Seit Urzeiten bombardieren kosmische Trümmer die Erde. Doch ihre dynamische Oberfläche verwischt die Spuren bald. Wirklich alte Einschlagstrukturen zu finden, ist darum alles andere als einfach.

Bild:  Ideogram (KI)

Eine frühe Galaxie als Quelle kosmischer Geisterteilchen?

Die Suche nach dem Ursprung eines einzelnen hochenergetischen Neutrinos, das im Jahr 2021 in der Antarktis detektiert wurde, führt zu einer kompakten und extrem staubreichen Galaxie in elf Milliarden Lichtjahren Entfernung.

Und hier ein Beitrag auf space.com zum gleichen Thema von vergangener Woche.

Die Aufnahme zeigt die vom Gravitationslinseneffekt der rötlichen Vordergrundgalaxie verzerrte »Shadow Blaster«-Galaxie. Sie wird als wahrscheinliche Quelle des hochenergetischen Neutrinoereignisses IC 210922A gehandelt, das im Jahr 2021 vom IceCube Neutrino Observatory entdeckt wurde.

© International Gemini Observatory/NOIRLab/NSF/AURA/ALMA (ESO/NAOJ/NRAO), Image Processing: T.A. Rector (University of Alaska Anchorage/NSF NOIRLab), D. de Martin & M. Zamani (NSF NOIRLab), Acknowledgment: PI: Yuji Urata (MITOS Science Co., LTD.) / Composite of Gemini North and ALMA images of „Shadow Blaster“ / CC BY 4.0 (Ausschnitt)

NASA’s Webb Finds Clues to Ancient, Distant Origin of Comet 3I/ATLAS

As interstellar comet 3I/ATLAS began moving away from the Sun in December 2025, astronomers took the opportunity to turn NASA’s powerful James Webb Space Telescope in its direction and capture detailed measurements of its chemical components. The comet was freshly warmed from its closest pass by the Sun, and its ancient ice had been converted to a bright coma of gas ideal for observation.

Researchers used the NIRSpec (Near-Infrared Spectrograph) instrument on NASA’s James Webb Space Telescope to map specific chemical contents of comet 3I/ATLAS as it moved away from the Sun.

Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Martin Cordiner (CUA, NASA-GSFC); Image Processing: Alyssa Pagan (STScI)

APOD: Astronomy Picture of the Day

Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurückreicht.

Milky Way Urban Style

Image Credit & Copyright: Shingoo Lee

NASA’s Webb Pinpoints Millions of Stars Within Cigar Galaxy

Located 12 million light-years away and undergoing rapid star formation, edge-on spiral galaxy Messier 82 (M82) is a scientifically unique sight to behold, and now NASA’s James Webb Space Telescope has revealed previously unseen details.

Scientists used NASA’s James Webb Space Telescope to image edge-on starburst galaxy Messier 82 and trace its evolutionary history. This Webb and Hubble composite image includes 16.5 million stars (blue-white), dust grains (red-orange), and ionized hydrogen gas (yellow).

Image: NASA, ESA, CSA, Adam Smercina (STScI, Tufts), Thomas Williams (University of Manchester); Image Processing: Alyssa Pagan (STScI)

Hubble Details Early Galaxy Transforming Neighborhood

Astronomers using NASA’s Hubble Space Telescope have found something they never expected — ultraviolet light from a galaxy that existed just 1.4 billion years after the big bang. That galaxy contains tightly clustered young stars that produce ionizing light capable of transforming the opaque, neutral gas within and immediately around the galaxy, clearing our view. This suggests that similar galaxies in the early universe were responsible for clearing the neutral fog of hydrogen gas that once filled the cosmos.

Detailed visible-light images from Hubble reveal that several bursts of younger stars cleared the space in and around galaxy MXDFz4.4. Astronomers have long sought evidence to explain this transition — and Hubble has provided the first example in this time period.

Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Ilias Goovaerts (STScI), Marc Rafelski (STScI, JHU), Anton Koekemoer (STScI); Image Processing: Alyssa Pagan (STScI)

Double Whammy: Binary Supernova in Gemini

New analysis reveals a tight relationship between two supernova remnants in the outer Milky Way.

This multiwavelength scene shows the Jellyfish Nebula supernova remnant (right), the interstellar cloud it’s interacting with, and a distinctive curving filament to its upper left (purple). The filament, which is shown here both in optical and ultraviolet (UV) light, is the visible part of an overlapping supernova remnant, G189.6+3.3, that’s more prominent in radio and X-rays. Visible light is shown in yellow, UV from NASA’s Neil Gehrels Swift Observatory is shown in violet, and infrared light from NASA’s retired Wide-field Infrared Survey Explorer mission appears in cyan, red, and orange. The brilliant star at far right is Propus, also known as Eta Geminorum.

NASA GSFC and M. Michailidis et al. 2026; Optical: DSS; Infrared: NASA / WISE / JPL-Caltech / UCLA; Ultraviolet: NASA / Swift

Exploding Stars Sprinkled Ancient Earth With Radioactive Iron and Plutonium

Exploding stars have left their radioactive mark on our planet. Now scientists have found more evidence of a particularly violent event in Earth’s more ancient past.

In this illustration, two neutron stars are beginning to merge, blasting a jet of high-speed particles and producing a cloud of debris. Among the debris are „r-process“ elements, such as radioactive plutonium-244. The amount of this element in Earth’s oceanic crust suggests such an event occurred near Earth more than 100 million years ago.

A. Simonnet (Sonoma State University) / NASA’s Goddard Space Flight Center

Into the Void: Investigating the Heart of a Giant Elliptical Galaxy

The core of the brightest galaxy in the cluster Abell 402 contains a curious void. New observations suggest that an ultra-massive black hole could have excavated this feature.

The subject of today’s article, A402-BCG, is a giant elliptical galaxy, similar to NGC 1316 pictured here.

NASA / ESA / The Hubble Heritage Team (STScI/AURA); Acknowledgment: P. Goudfrooij (STScI)

Summer observing targets for large telescopes

Astronomy magazine editor emeritus David J. Eicher shares 10 of his favorite summer deep-sky objects to point your telescope at tonight.

After 30 years of observing, he has compiled a list of some of his favorite deep-sky objects. These look best with a large telescope, so are great for more experienced observers.

The Eagle Nebula (M16) consists of an emission nebula (IC 4703) that contains the famous Pillars of Creation at its center, as well as the open cluster NGC 6611.

Credit: Dylan O’Donnell

Summer observing targets for small telescopes

This list of small scope targets is a great way to kick off your summer observing.

Telescopes 4 inches or less in diameter are portable, easy to use, and great beginner instruments. Here, I’ll walk through some of the objects you can see this summer using a small telescope.

M13.

Credit: Molly Wakeling

James Webb Space Telescope catches 6 galaxies merging into one of the largest galaxies in the universe

A supermassive black hole is also coming together at the heart of this galaxy maelstrom.

An intense demolition derby of at least six galaxies smashing into one another has been found lurking in the early universe by the James Webb Space Telescope. This merger is also expected to fuel the growth of a supermassive black hole and trigger the formation of what will eventually become one of the most massive galaxies in the cosmos.

The JWST image of six galaxies in the process of merging in the early universe.

Image credit: NASA/ESA/CSA

Two ’super-puff‘ cotton candy exoplanets are the lightest gas giants ever discovered

„Only a handful of these super-puffy planets are known, and it is even rarer to find two in the same system.“

What is rarer than discovering a „super-puff“ planet with densities much (much) lower than those of the solar system gas giants? Discovering two orbiting the same star.

An illustration of the super-puff exoplanets TOI-791 b and TOI-791 c, with densities lower than that of cotton candy they are the lightest planets ever discovered

Image credit: Robert Lea (created with Canva)

What time is it on the moon? The US and China disagree

Why making lunar standard time is in everyone’s best interests.

If you stand outside the old Corn Exchange in Bristol, you’ll see a clock with two minute hands above the entrance. One hand is set to London time, the other to Bristol’s — ten minutes behind. The lag is because the sun reaches its peak over the second city a little bit after the first.

A NASA graphic showcasing the phases of the moon.

Image credit: NASA’s Scientific Visualization Studio

Raumfahrt

Bewerbungsphase für die 18. Runde des Studierendenprogramms hat begonnen

Das Programm REXUS/BEXUS geht in die 18. Runde. Bis 8. Oktober 2026 können Teams von deutschen Universitäten und Hochschulen Bewerbungen einreichen, um ein eigenes Experiment auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons durchzuführen. Die Starts finden dann im Herbst 2027 und Frühjahr 2028 in Nordschweden statt.

Eine REXUS-Rakete startet vom Raumfahrtzentrum Esrange in Schweden.

Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Sicherer Flug durch den geomagnetischen Sturm

Schwere geomagnetische Stürme führten im März und Mai 2024 erstmals zu Beeinträchtigungen des Betriebs der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X, die im Formationsflug die Erde umkreisen. Daraufhin wurde beim DLR ein neues Verfahren entwickelt, das den Satellitenbetrieb auch bei extremen Magnetstürmen gewährleistet. Es hat sich bereits bewährt.

TerraSAR-X und TanDEM-X im Formationsflug: Seit Juni 2010 umfliegen die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X gemeinsam die Erde.

Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

NASA’s Nancy Grace Roman Space Telescope arrives in Florida

The $4.3 billion observatory will go through about 70 days of prelaunch processing at NASA’s Kennedy Space Center before it launches on a SpaceX Falcon Heavy rocket no earlier than August 30.

NASA’s Nancy Grace Roman Space Telescope, nestled inside its transport container nicknamed ‘the Chariot’, passes by the Vehicle Assembly Building on its way to the Payload Hazardous Servicing Facility at the Kennedy Space Center.

Image: Adam Bernstein/Spaceflight Now

NASA, Boeing committed to Starliner-1 launch despite unclear timeline

The uncrewed flight of the spacecraft is still going through testing and analysis before NASA green lights a return to flight mission.

Boeing’s Starliner spacecraft that launched NASA’s Crew Flight Test astronauts Butch Wilmore and Suni Williams, seen from a window on the SpaceX Dragon Endeavour spacecraft.

Image: NASA

I got a sneak peek at space shuttle Endeavour’s new home in California, and it’s breathtaking

LOS ANGELES — The space shuttle Endeavour is absolutely breathtaking in its 20-story new home at the California Science Center’s brand-new Air & Space Center, which is set to open on Nov. 13, the museum announced on Wednesday (June 24).

The space shuttle Endeavor is larger than life in its new museum home.

Image credit: Space.com/Chelsea Gohd

NASA is paying $30 million for a 1st-of-its-kind rescue mission to the aging Swift telescope before it falls from space. Is it worth it?

NASA’s daring Swift Boost mission launches June 27 to save the nearly 22-year-old Swift observatory , which is being dragged out of space by Earth’s atmosphere.

On paper, it seems like the math would be clear. A nearly 22-year-old space telescope, well past its prime, is falling out of space after decades of hunting the biggest explosions in the universe. Rest in peace, right?

Swift, it turns out, is still worth it, according to NASA.

Image credit: NASA/Katalyst Space

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Juni 2026

Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.

Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/

27. Juni: ASTRO 2026 – Fachmesse für Astronomie in Friedrichshafen

Neue Fachmesse für Astronomie feiert Premiere am Bodensee

Mit der ASTRO wird das Portfolio der Messe Friedrichshafen um eine Fachveranstaltung für Astronomie erweitert. Am 27. Juni 2026 dreht sich das Angebot in der Halle B1 um Themen der Fern-Optik, Himmelsbeobachtung, astronomische Bildungsarbeit und weitere Astronomie-Fachgebiete. Parallel findet Europas größte Amateurfunkausstellung statt, die unter dem Motto „Discover the Sky: Amateur Radio meets Astronomy“ den Startschuss der neuen Fachmesse feiert. Passend dazu werden Programmpunkte angeboten, die die Synergien der beiden Communities hervorheben.

Alle Details zur Ausstellung findet man hier: https://sag-sas.ch/astro-fachmesse-2026/

30. Juni: Astronomische Monatsvorschau: Hell und dunkel, heiss und kalt

Durchführungsort: Volkshaus, Zürich

Hell und dunkel, heiss und kalt… kann Spuren von Finsternissen enthalten!

Nach vielen Jahren berührt der Mondschatten wieder einmal europäisches Festland: Im August werden sich die Augen nach Spanien richten. Eine totale Sonnenfinsternis zieht über die Iberische Halbinsel und verwandelt für wenige Minuten den Tag in eine geheimnisvolle Dämmerung. Im Planetarium erklären wir das faszinierende Zusammenspiel von Sonne, Mond und Erde und zeigen auch, was sich bei uns in Zürich beobachten lässt – garantiert wolkenfrei.

Finsternisse ereignen sich nicht nur auf unserem Heimatplaneten. Das Spiel von Licht und Schatten ist überall im Weltraum zu beobachten. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in grelles Licht, unvorstellbare Dunkelheit, zu den kältesten und heissesten Orten im Universum.

2. Juli: Zoom-Meeting der Fachgruppe Astrofotografie

Die Mitglieder der Fachgruppe Astrofotografie treffen sich ungefähr alle zwei Monate in einer Videokonferenz. Wir verwenden dazu die Applikation “Zoom”. Zur Teilnahme am Meeting werden Zugangsdaten benötigt. Bitte kontaktiere dafür mind. 5 Tage vorher: 

Die Termine liegen zeitlich absichtlich um die Vollmond-Phase, damit die Fotografen die mondlosen Nächte für das Fotografieren nutzen können.

Weitere Infos finden Sie unter www.astrofoto.ch/agenda

3. Juli: Milky Way Astrofotografie-Workshop im Space Eye

Durchführungsort: Space Eye, Niedermuhlern bei Bern

Wie entstehen beeindruckende Aufnahmen der Milchstrasse?

In diesem Astrofotografie-Workshop lernen Einsteiger:innen und Fortgeschrittene, wie der Nachthimmel mit der eigenen Kamera festgehalten werden kann.

Unter dem dunklen Sternenhimmel der Uecht im Naturpark Gantrisch vermitteln erfahrene Astrofotograf:innen die wichtigsten Grundlagen der Nachtfotografie – von Kameraeinstellungen über Bildkomposition bis hin zur praktischen Umsetzung vor Ort. Das Gelernte wird direkt unter freiem Himmel angewendet, während die Milchstrasse über dem Horizont sichtbar wird.

Von den Schweizer Hochschulen

ETH: Wie man nach zwei Jahren Studium ein Raketentriebwerk entwickelt

Auf der ganzen Welt wird an dieser neuen Art Raketentriebwerk geforscht, weil sie effizienter und leistungsstärker sind: ETH-Studierende der studentischen Raumfahrtinitiative Aris haben ihre eigene Rotating Detonation Rocket Engine entwickelt und getestet.

Standbild aus aus dem Video, das den erfolgreichen Versuch zeigt.

Bild: ETHZ

UNI GE: La mission spatiale CHEOPS est prolongée

Suite aux remarquables performances scientifiques du télescope spatial CHEOPS, l’Agence spatiale européenne (ESA) a décidé de prolonger sa mission. Construit à l’Université de Berne (UniBE) et doté d’un centre des opérations scientifiques à l’Université de Genève (UNIGE), le télescope spatial continuera de fonctionner jusqu’à fin 2029.

And here is the English version of the article.

Représentation artistique du télescope spatial CHEOPS.

© ESA / ATG medialab

UNI BE: Die Bausteine des Universums verstehen

Michele Weber erforscht die Elementarteilchen des Universums und die Kräfte zwischen ihnen. Im Video erklärt er, wie seine Forschung grundlegendes Wissen schafft und technologische Entwicklungen vorantreibt.

Michele Weber ist Professor für Teilchenphysik und Abteilungsleiter des Laboratoriums für Hochenergiephysik (LHEP). Das LHEP ist eine Abteilung des Physikalischen Instituts und Teil des Albert Einstein Center for Fundamental Physics der Universität Bern.

Foto: Dres Hubacher

EPFL: L’EPFL se joint à la mission de l’ASE pour étudier la matière noire

Des chercheurs de l’EPFL contribueront à la conception et à la préparation d’ARRAKIHS, une mission de l’Agence spatiale européenne qui sera lancée en 2030 afin d’observer la formation des galaxies et d’apporter de nouvelles connaissances sur la nature de la matière noire.

And here is the English version of the article and the official press release from ESA on the same topic.

Galaxies de la suite de simulations FIREBox montrant la matière à faible luminosité de surface en périphérie, le type de structures qu’ARRAKIHS étudiera.

Crédit : Y. Revaz © 2026 EPFL

UNI ZH: Reise zum Urknall

Am CERN können Forschende an die Anfänge unseres Universums zurückreisen. Ben Kilminster konstruiert die präzisesten Teile der riesigen CERN-Detektoren, die das möglich machen – und er sucht in seiner Forschung nach Fehlern in den physikalischen Erklärmodellen.

Mit dem Large Hadron Collider am CERN können Bedingungen kurz nach dem Urknall rekonstruiert werden. Mit Detektoren, die UZH-Physiker Ben Kilminster entwickelt, und einem neuen Teilchenbeschleuniger könnten künftig weitere physikalische Rätsel gelöst werden.

Im Bild: CMS-Detektor am CERN/Bild: CERN

Marc Eichenberger

Präsident

Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

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