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-> News aus Astronomie und Raumfahrt vom 03.07.2026

Astronomie

Beobachtungstipps im Juli

Der Juli ist der erste Monat eines Jahres, der komplett im Sommer liegt, passend dazu beginnen zum Monatsende die Hundstage, deren Name allerdings auf einen Stern des Winterhimmels zurückzuführen ist. Die Erde erreicht am 6. Juli 2026 den sonnenfernsten Punkt ihrer Bahn, in den kurzen Nächten locken die Sterne des Sommers und die Milchstrasse mit all ihren Sternhaufen und Nebeln.

Thema des Monats: Die «Laurentius-Tränen» werden schon über 2’000 Jahre beobachtet

3. Juli: HEUTE AM HIMMEL

Kennen Sie die täglich publizierte Seite Heute am Himmel? Sie bietet tagesgenaue Informationen zu Astronomie und Raumfahrt, beginnend mit den Daten zum Mond und den Dämmerungszeiten. Anschliessend gibt sie in der Rubrik Tagesereignisse kurz und bündig einen kompakten Überblick zum Tagesgeschehen. Danach folgt eine tabellarische Auflistung der Astronomischen Ereignisse, gefolgt von den Planeten am Abend- und am Morgenhimmel. Zum Schluss werden die Überflugdetails zur Internationalen Raumstation (ISS) und hellen Satelliten, sowie die wichtigsten Links zur Sonnenbeobachtung gelistet.

Insgesamt also eine wichtige, astronomische Ressource, ohne die (fast) kein Amateurastronom auskommt!

Hinweis: Das Lesen dieses Beitrags setzt eine Mitgliedschaft beim ORION-Portal voraus.

DLR-Schulwettbewerb: Junge Beschützer der Erde gesucht

Wie kann man die verschiedenen Lebensräume auf der Erde und das Klima schützen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Schulwettbewerb „Beschützer der Erde – Space for Change“ des DLR, der jetzt in die vierte Runde geht. Auf die Gewinnerklassen wartet ein spannender Tag im Klimahaus Bremerhaven.

Der Schulwettbewerb „Beschützer der Erde – Space for Change“ geht in die vierte Runde.

Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Neue Messe für Amateurastronomie am Bodensee

In Friedrichshafen am Bodensee eröffnete am vergangenen Samstag eine neue Messe, die sich speziell an die Amateurastronomie richtet. Sie ist an Europas größte Messe für Amateurfunk, die HAM Radio, angeschlossen und soll die Lücke füllen, die durch den Wegfall der Astromesse AME in Villingen-Schwenningen entstanden war.

Und hier ein kurzer Bericht von der VdS, wie’s war 🙂

Die ASTRO ist Teil der HAM Radio, der größten Messe für Amateurfunk in Europa.

Foto: Harald Steinmüller

Manche Protosterne senden auch Gammastrahlen aus

Als Protosterne bezeichnet die Astronomie stellare Objekte, die gerade dabei sind, ein vollwertiger Stern zu werden. Lange Zeit glaubte man, dass Protosterne vor allem im infraroten Bereich des Lichts leuchten. Durch den Vergleich von Daten des Weltraumteleskops Fermi mit einer Himmelsdurchmusterung wurde nun eine Population von Protosternen entdeckt, die auch Gammastrahlen aussendet.

Das Objekt IRAS 13481-6124 ist eines der Objekte, die mit der Aussendung von Gammastrahlen in Verbindung gebracht wurden.

Bild: ESO / Spitzer / NASA / JPL / S. Kraus

Lichtschwache Zwerggalaxie bei Andromeda entdeckt

Ein Forschungsteam hat eine bisher unbekannte, extrem lichtschwache Zwerggalaxie in der Nähe der Andromedagalaxie beobachtet. Das And XXXVI benannte System dürfte eine der lichtschwächsten Satellitengalaxien im Umfeld von Andromeda sein. An der Entdeckung, die auch kosmologisch spannend ist, war ein Amateurastronom beteiligt.

Die beobachtete Position von And XXXVI (rot markiert) im Pan-Andromeda Archaeological Survey (PAndAS). And XXXVI befindet sich in einer projizierten Entfernung von etwa 390.000 Lichtjahre von Andromeda (M 31).

Bild: Sakowska et al. 2026

Zwei weitere Wattebausch-Planeten entdeckt

Im Sternbild Fliegender Fisch wurden zwei Exoplaneten aufgespürt, die sich durch extrem geringe mittlere Dichten auszeichnen. Sie ähneln somit fast schon Zuckerwatte.

Und hier ein Beitrag auf skyandtelescope.org zum gleichen Thema… und hier, jener von space.com, von der vergangenen Woche.

Den Stern TOI-791 (links) umrunden zwei jupiterähnliche Gasriesen, die sehr geringe Dichten aufweisen (Illustration).

© NASA/Daniel Rutter / Illustration of the Sun-like star TOI-791 and two giant planets (Ausschnitt)

Das Vera C. Rubin Observatory nimmt seine Arbeit auf

Eine Flut von Entdeckungen dürfte ab sofort das Vera C. Rubin Observatory in Chile liefern, das am 30. Juni 2026 endgültig seinen wissenschaftlichen Beobachtungsbetrieb aufgenommen hat. Es durchmustert alle drei Tage den gesamten vom Standort aus sichtbaren Himmel.

Und hier ein Beitrag auf skyandtelescope.org zum gleichen Thema.

Mit der LSST-Kamera des Vera C. Rubin Observatory gelang diese Ansicht eines kleinen Ausschnitts des Sternbilds Wolf (lateinisch: Lupus). Im Vordergrund finden sich zahlreiche Sterne und Staubwolken unseres Milchstraßensystems, aber auch weit entfernte Galaxien.

© NSF–DOE Vera C. Rubin Observatory/NOIRLab/SLAC/AURA / Ocean of Stars / CC BY 4.0 (Ausschnitt)

Gibt es zum Wochenende Polarlichter?

Nach einer intensiven Sonneneruption am 30. Juni 2026 besteht am 3. und 4. Juli eine kleine Chance auf Polarlichter, die von uns aus in den kurzen Nächten sichtbar wären. Allerdings ist noch nicht sicher, ob die von der Sonne ausgeworfene Materie die Erde trifft oder nur streift.

Und hier ein Beitrag auf space.com zum gleichen Thema.

Kommt es am 3. und 4. Juli 2026 zu von uns aus sichtbaren Polarlichtern? Zumindest besteht eine Chance darauf, denn am 30. Juni 2026 ereignete sich auf der Sonne eine kräftige Eruption, ein sogenannter Flare. Dieses Bild nahm Martin Vahlbruch am 19. Januar 2026 um 00:03 Uhr MEZ von Kiel aus auf.

© Martin Vahlbruch (Ausschnitt)

APOD: Astronomy Picture of the Day

Hier das tagesaktuelle Bild von der Seite „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) – ein wunderbares Bildarchiv zur Astronomie, das viele Jahre zurückreicht.

Three Galaxies in Pavo

Image Credit & Copyright: Mike Selby

„Beyond the limit“: one million satellites and mirrors in space pose grave threat to the night sky

A new European Southern Observatory (ESO) study has found that current proposals to launch over 1.7 million satellites into orbit, including extremely bright ones, would have “devastating consequences for astronomy.” According to the study, no more than 100 000 faint satellites, below naked eye visibility, should orbit Earth, to safeguard our ability to observe the night sky with modern telescopes.

And here is an article from space.com on the same topic

One hour of satellites over the northern Atacama Desert in Chile (October 2025)

Credit: F. Kamphues, ESO/M. Kornmesser

NASA’s Webb Studies How Planet Survived Death of its Star

NASA’s James Webb Space Telescope is giving us new insight into the far-future of solar systems like our own, as the agency continues to reveal the secrets of the universe and our place in it. Billions of years ago, a Sun-like star nearing the end of its life swelled tremendously in size to become a red giant before ejecting its outer layers, leaving a hot, remnant core known as a white dwarf.

And here is an article from space.com on the same topic.

Exoplanet WD 1856 b, shown in this artist’s concept, is a gas giant that orbits its star at a distance 50 times closer than Earth orbits the Sun. Observations by NASA’s James Webb Space Telescope determined the planet’s temperature and detected molecules in its atmosphere.

Artwork: NASA, ESA, CSA, Ralf Crawford (STScI)

NASA’s Webb Reveals Stars Sparking to Life in Cosmic Celebration

NASA’s James Webb Space Telescope has captured the infrared light of numerous features that previously were impossible to see beyond the thick dust of the FS Tau star system. In addition to myriad background galaxies that burst into view like fireworks for the United States’ 250th anniversary celebrations, this image flickers with a number of protostars, or baby stars that are formed from dense pockets of gas and dust.

In infrared light, NASA’s James Webb Space Telescope reveals bright protostars in star system FS Tau and a tapestry of background galaxies. FS Tau B, the orange protostar slightly right of center, is thought to be responsible for the orange outflows amid the dusty region.

Image: NASA, ESA, CSA, STScI; Image Processing: Alyssa Pagan (STScI)

Radio Astronomers Measure a Brighter Sky Than They Expected

Astronomers have been underestimating the brightness of the low-frequency radio sky. Precision measurements by Australian and Italian radio astronomers reveal that the faint-sky background at low radio frequencies is up to 50% brighter than earlier estimates.

The SKA-low antennas look like trees, with horizontal branches of different lengths, called dipoles. Each one absorbs radio waves; the bigger the dipole, the longer the wavelength it absorbs.

SKA-Low

Astronomers discover a potentially habitable planet just 25 light-years away. ‚This one is exciting‘

The planet, designated GJ 3378b, orbits the faint red dwarf star in the constellation of Camelopardalis, the Giraffe.

However, faced with a hostile wind of radiation from its host star, it remains unclear whether this new exoplanet supports an atmosphere, or the possibility of life. Nevertheless, astronomers are celebrating the discovery.

An artist’s conception of the view from the surface of the habitable-zone super-Earth exoplanet GJ 3378b.

Image credit: Nikolai Berman/UC Irvine

This weird ‚hot Jupiter‘ exoplanet has a hotspot in the wrong place, and astronomers aren’t sure how

„I really like looking at the weird ones — finding planets that don’t fit the standard picture — and doing some mystery solving.“

Hot Jupiters are some of the most extreme planets in the universe, blazing gas giants like Jupiter or Saturn that exist so close to their stars that they complete orbits in a matter of days. Now, new research may rewrite the definition of these planets that make the solar system look a little bit mundane.

An illustration of the weird hot Jupiter exoplanet CoRoT-2 b.

Image credit: Robert Lea (created with Canva)

Raumfahrt

Leichtere und leistungsfähigere Batterien für Satelliten

Eine zuverlässige Energieversorgung ist für den sicheren Betrieb von Satelliten von großer Bedeutung – auch dann, wenn sie sich gerade im Schatten der Erde befinden und daher keinen Strom aus Solarzellen beziehen können. Im Rahmen des Projekts „SpaceBox“ arbeiten Forschung und Industrie gemeinsam an leichteren und leistungsfähigeren Energiespeichern für Satelliten.

TUBIN-Satellit mit zwei Lithium-Ionen-Batteriepacks.

Foto: Philipp Werner / TU Berlin

Marsrover »Promise« soll den Mond erkunden

Die NASA verkündet nach der erfolgreichen Mondmission Artemis II neue Pläne für die Monderkundung. Der Rover »Promise« könnte statt auf dem Mars auf dem Mond eingesetzt werden. Zudem laufen zahlreiche Vorbereitungen für neue Missionen.

Und hier ein Beitrag aus skyandtelescope.org zum gleichen Thema.

Im Juli 2024 nahm der Mars-Rover »Perseverance« dieses Selfie auf. Der Rover »Promise« – ursprünglich ebenfalls für den Einsatz auf dem Mars entwickelt – könnte künftig den Mond erkunden.

© NASA/JPL-Caltech/MSSS / Perseverance’s Selfie With ‘Cheyava Falls’ (Ausschnitt)

Astronauts ‘operate’ on space station’s broken robot arm

On May 27, flight controllers at the Johnson Space Center in Houston noticed one of the Canadian-built arm’s seven joints was drawing more current than expected and not moving properly.

Astronaut Chris Williams shows off a “strong man” pose 260 miles above Earth during a break in work to repair the International Space Station’s robot arm.

Image: NASA

‚Flying saucer‘ arrives at NASA for Artemis 3 moon mission in time for World UFO Day

Did a flying saucer just land at NASA? It sure looks like it.

This is actually the weather cover for the core stage of NASA’s Space Launch System (SLS) rocket, which is currently gearing up to launch the Artemis 3 mission in mid-2027.

The weather cover for the Artemis 3 SLS core stage arrived at NASA’s Kennedy Space Center.

Image credit: NASA/Amber Jean Notvest

America at 500: Where will we be in space in 2276?

Looking so far into the future is so difficult as to be a fool’s errand. But it’s fun!

The United States has taken some significant steps into the final frontier during its first 250 years.

The nation has put people on the moon, helped build and operate a long-running space station in low Earth orbit (LEO) and sent fleets of robotic explorers to many corners of the solar system — and even beyond it, into interstellar space.

Artist’s concept of astronauts and human habitats on Mars.

Image credit: NASA

NASA launches rescue mission to save Swift space telescope from burning up in Earth’s atmosphere

This is the final flight of the historic Pegasus rocket.

An air-launched Northrop Grumman Pegasus XL rocket has flown for the very last time, sending a private spacecraft on a rescue mission to save one of NASA’s most iconic space telescopes from falling back to Earth.

NASA has launched the LINK spacecraft on a mission to rendezvous with the aging Swift observatory and boost it into a higher orbit before reentry.

Image credit:  Inset: NASA/Ron Beard, Background: NASA/Katalyst Space

Aus den Sektionen und Fachgruppen

Die Astronomie-Szene Schweiz und international im Juli 2026

Dieser monatlich erscheinende Newsletter der SAG-SAS umfasst neben einem Rückblick auf die vergangenen Highlights aus dem Umfeld der Sektionen und Fachgruppen der SAG-SAS einen Ausblick auf die spannendsten Termine zu astronomischen und raumfahrttechnischen Ereignissen im Folgemonat.

Der Newsletter kann auf der folgenden Seite auch ganz einfach abonniert werden: sag-sas.ch/newsletter-abo/

3. Juli: Milky Way Astrofotografie-Workshop im Space Eye

Durchführungsort: Space Eye, Niedermuhlern bei Bern

Wie entstehen beeindruckende Aufnahmen der Milchstrasse?

In diesem Astrofotografie-Workshop lernen Einsteiger:innen und Fortgeschrittene, wie der Nachthimmel mit der eigenen Kamera festgehalten werden kann.

Unter dem dunklen Sternenhimmel der Uecht im Naturpark Gantrisch vermitteln erfahrene Astrofotograf:innen die wichtigsten Grundlagen der Nachtfotografie – von Kameraeinstellungen über Bildkomposition bis hin zur praktischen Umsetzung vor Ort. Das Gelernte wird direkt unter freiem Himmel angewendet, während die Milchstrasse über dem Horizont sichtbar wird.

4. Juli: Elfter und letzter Tag der offenen Tür bei GEO600

Am Samstag, den 04. Juli 2026, laden das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover zum elften Mal zum Besuch beim deutsch-britischen Gravitationswellen-Detektor GEO600 nahe Sarstedt ein. Zwischen 12 und 16 Uhr können sich alle Interessierten mit Forschenden auf dem Detektorgelände über den aktuellen Stand der Gravitationswellen-Astronomie und die Beiträge von GEO600 als Ideenschmiede der internationalen Forschung unterhalten und den Detektor besichtigen.

Der diesjährige Tag der offenen Tür wird der letzte sein. Der Gravitationswellen-Detektor stellt zum Jahresende 2026 den Betrieb ein. Neben dem Tag der offenen Tür bietet das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik bis Ende 2026 GEO600-Führungen für vorab angemeldete Gruppen an.

Von den Schweizer Hochschulen

ETH: Wie man nach zwei Jahren Studium ein Raketentriebwerk entwickelt

Auf der ganzen Welt wird an dieser neuen Art Raketentriebwerk geforscht, weil sie effizienter und leistungsstärker sind: ETH-Studierende der studentischen Raumfahrtinitiative Aris haben ihre eigene Rotating Detonation Rocket Engine entwickelt und getestet.

Standbild aus aus dem Video, das den erfolgreichen Versuch zeigt.

Bild: ETHZ

UNI GE: La mission spatiale CHEOPS est prolongée

Suite aux remarquables performances scientifiques du télescope spatial CHEOPS, l’Agence spatiale européenne (ESA) a décidé de prolonger sa mission. Construit à l’Université de Berne (UniBE) et doté d’un centre des opérations scientifiques à l’Université de Genève (UNIGE), le télescope spatial continuera de fonctionner jusqu’à fin 2029.

And here is the English version of the article.

Représentation artistique du télescope spatial CHEOPS.

© ESA / ATG medialab

UNI BE: Die Bausteine des Universums verstehen

Michele Weber erforscht die Elementarteilchen des Universums und die Kräfte zwischen ihnen. Im Video erklärt er, wie seine Forschung grundlegendes Wissen schafft und technologische Entwicklungen vorantreibt.

Michele Weber ist Professor für Teilchenphysik und Abteilungsleiter des Laboratoriums für Hochenergiephysik (LHEP). Das LHEP ist eine Abteilung des Physikalischen Instituts und Teil des Albert Einstein Center for Fundamental Physics der Universität Bern.

Foto: Dres Hubacher

EPFL: L’EPFL se joint à la mission de l’ASE pour étudier la matière noire

Des chercheurs de l’EPFL contribueront à la conception et à la préparation d’ARRAKIHS, une mission de l’Agence spatiale européenne qui sera lancée en 2030 afin d’observer la formation des galaxies et d’apporter de nouvelles connaissances sur la nature de la matière noire.

And here is the English version of the article and the official press release from ESA on the same topic.

Galaxies de la suite de simulations FIREBox montrant la matière à faible luminosité de surface en périphérie, le type de structures qu’ARRAKIHS étudiera.

Crédit : Y. Revaz © 2026 EPFL

UNI ZH: Reise zum Urknall

Am CERN können Forschende an die Anfänge unseres Universums zurückreisen. Ben Kilminster konstruiert die präzisesten Teile der riesigen CERN-Detektoren, die das möglich machen – und er sucht in seiner Forschung nach Fehlern in den physikalischen Erklärmodellen.

Mit dem Large Hadron Collider am CERN können Bedingungen kurz nach dem Urknall rekonstruiert werden. Mit Detektoren, die UZH-Physiker Ben Kilminster entwickelt, und einem neuen Teilchenbeschleuniger könnten künftig weitere physikalische Rätsel gelöst werden.

Im Bild: CMS-Detektor am CERN/Bild: CERN

Marc Eichenberger

Präsident

Seit Kindesbeinen bin ich begeisterter Amateurastronom und war mehr als 30 Jahre im Vorstand der Astronomischen Gesellschaft Luzern tätig, die letzten neun Jahre als deren Präsident. Als stolzer Besitzer von drei Teleskopen sowie einem Astro-Feldstecher verbringe ich die klaren Nächte am liebsten mit Freunden und Gleichgesinnten als visueller Beobachter. Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich als Mitglied der AAVSO auch einen kleinen, wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Präsident der SAG-SAS ist es unter anderem mein Ziel die Astronomie allen Interessierten auf verständliche Art zugänglich zu machen.

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